buchreport

Spielen mit dem Dilettantischen

Kritischer Kolumnist: Rainer Moritz veranschaulicht anhand von einem halben Dutzend Fallbeispielen von Titeln mit Fehlern und Stilblüten (darunter der Bestseller „Panikherz“ von Benjamin von Stuckrad-Barre) eine allgemeine These über den Zustand des Lektorats: „Die Fehlerquote in Romanen und Sachbüchern hat in den letzten Jahren gewaltig zugenommen, und Traditionsverlage verheißen keineswegs ein höheres Maß an Qualitätssicherung.“

Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses und umtriebiger Kolumnist, beklagt in der „NZZ“ eine „gewaltig“ zunehmende Fehlerquote in Romanen und Sachbüchern, weil Verlage das Lektorat „sträflich vernachlässigen“: „Seitdem Lektoren zu Projektmanagern wurden, Verlage in Sparnot Stellen streichen, Textarbeit an Externe delegieren und sich das Produktionsrad immer schneller dreht, krankt es an der Qualität dessen, was zwischen zwei Buchdeckel gelangt.“ Moritz nennt Beispiele aus der aktuellen Buchproduktion, darunter Titel von Kiepenheuer & Witsch, Rowohlt und S. Fischer, die daraus aber keinen Diskussionsbedarf ableiten.

Jetzt weiterlesen mit

Mehr Hintergründe. Mehr Analysen. Mehr buchreport.

Monatspass

14,90 €*

  • Lesen Sie einmalig zum Einstiegspreis einen Monat lang alle br+ Beiträge.

Abon­ne­ment „Der Digitale“

510 €*

  • Ein Jahr lang alle br+ Beiträge lesen.

Zugang zu diesem Angebot vorhanden? Loggen Sie sich hier ein.

Hilfe finden Sie in unserem FAQ-Bereich.


*alle Preise zzgl. MwSt.

Nicht das Richtige dabei? Alle Angebote vergleichen

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Spielen mit dem Dilettantischen"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*