Revival des Räubers Hotzenplotz

45 Jahre sind vergangen, seit das bisher letzte der drei „Hotzenplotz“-Bücher von Otfried Preußler erschienen ist. Jetzt legt sein Hausverlag Thienemann unverhofft nach.

Susanne Preußler-Bitsch, Tochter des 2013 gestorbenen Kinderbuchautors, hat in dessen Nachlass das Manuskript „Die Fahrt zum Mond“ entdeckt. Aus der Vorlage ihres Vaters entwickelte sie ein „erzähltes Kasperltheater zwischen zwei Buchdeckeln“, wie es der Verlag bewirbt. Der vor 50 Jahren von Preußler verfasste Text wird von Thienemann am 17. Juli unter dem Titel „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ erstmals veröffentlicht.

Das Theaterstück enthält die bekanntesten Figuren aus Preußlers Werk: den Räuber Hotzenplotz, Kasperl und Seppel, die Großmutter und Wachtmeister Dimpfelmoser. Die farbigen Illustrationen für den Band hat der Künstler Thorsten Saleina angefertigt.

Das Erscheinen des neuen Buches im Sommer ist der Auftakt für zahlreiche Feierlichkeiten rund um den 95. Geburtstag von Otfried Preußler am 20. Oktober:

  • Unter der Schirmherrschaft des Hotzenplotz-Filmdarstellers Armin Rohde wird am 20. Oktober die Eröffnung einer „Räuber Hotzenplotz“-Ausstellung im Kindermuseum Junges Schloss in Stuttgart gefeiert.
  • Am Jubiläumsabend erfolgt um 19.05 Uhr bei WDR 5 sowie im KiRaKa die Erstausstrahlung des WDR-Hörspiels zum Buch.
  • Am 11. November folgt im Jungen Schauspielhaus in Düsseldorf die Theater-Uraufführung von „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“. Allein bis Jahresende werden über 40 Vorstellungen gespielt.

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