Grußkartenverlage hoffen auf starkes 2. Halbjahr

Die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller und Verleger von Glückwunschkarten (AVG) hat die bisherigen Marktzahlen fürs laufende Jahr veröffentlicht. Das Grußkartengeschäft entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte 2017 leicht rückläufig: Im 1. Quartal verzeichnete der Fachhandel ein Minus von 8%, das im 2. Quartal (+5%) nicht ausgeglichen werden konnte.

Der Verband relativiert diesen Befund mit Blick auf eine grundsätzliche Tendenz: Über die letzten Jahre hinweg habe die AVG eine zunehmende Verlagerung der Umsätze und damit der Gewichtung des Marktes in das 2. Halbjahr beobachtet. Folgende Marktdaten stimmen die Glückwunschkartenverleger zum Jahresendspurt verhalten optimistisch:

  • Mittlerweile werden 60% des Umsatzes in der 2. Jahreshälfte erwirtschaftet.
  • Der Durchschnittsverkaufspreis steigt weiter und liegt inzwischen bei 2,90 Euro.
  • Insgesamt werden 70% der Verkäufe im Preissegment bis 2,95 Euro erzielt.

„Wir müssen die Glückwunschkarten wieder stärker in den Fokus beim Handel rücken, weil diese Produktgruppe die beste Kalkulation bietet und Nebenanlässe für den Fachhandel immer wichtiger werden“, wirbt Helmut C. Steffens, der die Marktdaten für die AVG zusammenfasst, für die Produktform. Denkbar seien monatliche Aktionsthemen, um die Sichtbarkeit von Grußkarten zu erhöhen – zumal sie in den Medien und der Werbung kaum vorkämen.

Um den Einzelhandel fit für den Grußkartenverkauf zu machen, veranstaltet die AVG seit drei Jahren vertiefende Seminare, in denen Händlern Problemfelder und mögliche Wege zu Verkaufszuwächsen aufgezeigt werden.

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