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Frankfurt liest Frankfurt verboten

Der Lesestoff für die siebte Auflage der Buchmarketing-Kampagne „Frankfurt liest ein Buch“ im nächsten Jahr (11. bis 24. April 2016) steht fest: Der gleichnamige Verein, Vorsitzender ist der Verleger Klaus Schöffling, hat das Buch „Frankfurt verboten“ von Dieter David Seuthe (Foto: Michael Utz) ausgewählt, das bei weissbooks.w erschienen ist und im Februar 2016 in einer Sonderausgabe neu aufgelegt wird. Der Roman erzählt die Leidensgeschichte einer jungen jüdischen Pianistin im Frankfurt der 1930er-Jahre.

Die Leseaktion hat in der Vergangenheit auch überregionale Strahlkraft gezeigt: So hat es etwa 2010 der Roman Kaiserhofstraße 12 (Schöffling Verlag) des 1997 verstorbenen jüdischen Autors Valentin Senger vom Frankfurter Stadtgespräch bis auf die SPIEGEL-Bestsellerliste geschafft, wo der Titel bis auf Platz 23 geklettert war. 

Die Idee, verschiedene Bevölkerungsgruppen einer Stadt zum gemeinsamen Lesen eines belletristischen Textes zu bewegen, wird bereits seit 2002 in Deutschland gepflegt. Städte, die die Aktion regelmäßig durchführen, sind unter anderem Köln (seit 2003) und Wuppertal (seit 2005), aber auch kleinere Orte nutzen das Gemeinschaft stiftende Erlebnis.

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