»Ein Mann namens Ove« kommt ins Fernsehen

Egal ob Hardcover, Taschenbuch oder Hörbuch – vom ausgehenden Jahr 2014 bis tief hinein ins Jahr 2015 war auf den SPIEGEL-Bestsellerlisten an Fredrik Backmans „Ein Mann namens Ove“ kein Vorbeikommen.

Backman erzählt in seinem Debütroman von einem alternden Grantler, der mit seiner verschrobenen Art zum Unwillen der Mitmenschen in der Nachbarschaft für Ordnung sorgt. Als man ihn in Rente schickt, sieht er keinen Sinn mehr im Leben und trifft Vorbereitungen zum Sterben. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein.

Im Original im Jahr 2012 erschienen, entwickelte sich der Roman rasch zu einem internationalen Bestseller, der in 25 Sprachen übersetzt wurde. Die deutsche Ausgabe von „Ein Mann namens Ove“ erschien bei Fischer Krüger, wo der Titel heute auch als Taschenbuch vorliegt.

2015 wurde die Geschichte für das Kino adaptiert und feierte im April des folgenden Jahres ihre Kinopremiere in Deutschland. Nun ist der Film zum ersten Mal im Free-TV zu sehen. Die ARD zeigt die schwedische Komödie am Montag, 9. Juli um 20.15 Uhr, zum Auftakt der „SommerKino im Ersten“-Reihe.

Nach „Ein Mann namens Ove“ veröffentlichte Backman die Romane „Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss“, „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“, „Britt-Marie war hier“ sowie zuletzt die „Kleine Stadt der großen Träume“, die allesamt bei Fischer Krüger erschienen sind.

 

Weitere Filme in TV und Kino mit Buchbezug:

»1001 Nacht«

1001 Nacht – Der Ruhelose, 11. Juli, 20.15 Uhr, Arte
1001 Nacht – Der Verzweifelte, 11. Juli, 22.15 Uhr, Arte
1001 Nacht – Der Entzückte, 11. Juli, 00.25 Uhr, Arte

Die Trilogie „1001 Nacht“ des portugiesischen Regisseurs Miguel Gomes adaptiert die morgenländischen Sagengeschichten auf das heutige, von der Eurokrise gezeichnete Portugal. Seine Kinopremiere feierte der erste Teil der Reihe im Juli 2016. Arte zeigt das filmische Triptychon aus „Der Ruhelose“, „Der Verzweifelte“, und „Der Verzauberte“ nun erstmals im Free-TV, und das am Stück, von 20.15 Uhr bis 2.25 Uhr.

In Buchform liegen die „Tausendundeine Nacht“-Märchen unter anderem bei Nikol, Knaur, Anaconda, Diogenes, Reclam und C.H. Beck vor.

»Love, Cecil«

Der Mode- und Gesellschaftsfotograf, Kostümdesigner und Innenarchitekt Cecil Beaton (1904-1980) fotografierte für die „Vogue“ und den britischen Hof und gewann als Set- und Kostümdesigner Oscars für „My Fair Lady“ und „Gigi“. Regisseurin Lisa Immordino Vreeland zeichnet mit ihrem Dokumentarfilm „Love, Cecil“ ein Porträt, das am 12. Juli in die Kinos kommt. Schirmer/Mosel hat „The Essential Cecil Beaton. Photographien 1920-1970“ im Programm sowie die Autobiografie „Fashion, Style, Allure“ von Diana Vreeland, Modejournalistin und Großmutter des Ehemanns von Lisa Immordino Vreeland.

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