Franzens Beitrag zur Klimadebatte

Großes Medienecho zum Erscheinen: In der Presse sorgt Franzens skeptisches Statement zum Klimawandel für unterschiedliche Reaktionen. Der Rowohlt Verlag flankiert die Berichterstattung mit einer Social-Media-Kampagne und Online-Anzeigen. (Foto: Beowulf Sheehan)

Nachdem im vergangenen Jahr eine ganze Reihe an Büchern zum Klimawandel auf der SPIEGEL-Bestsellerliste Sachbuch landeten – z.B. Jonathan Safran Foers „Wir sind das Klima“ –, rollt im Frühjahr die nächste Welle an Titeln zum Thema heran.

Erster Vorbote ist Jonathan Franzen, der mit „Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen?“ auf Platz 2 im Sachbuch-Verkaufsranking einsteigt. Der US-amerikanische Schriftsteller („Die Korrekturen“) hatte zuletzt in mehreren Essays u.a. für „The New Yorker“ kritisiert, dass die öffentliche Diskussion über Umweltfragen vom Klimawandel dominiert sei und darüber die Krise der Artenvielfalt vergessen werde – was ihm „eine Flut öffentlicher Feindseligkeit der Klima-Community“ bescherte. Ein Interview mit der Tageszeitung „Welt“ im Juli 2019 über den Klimawandel motivierte Franzen zu einem „letzten Klima-Essay“, den Rowohlt als schmales 8-Euro-Bändchen in einer Auflage von 20.000 Exemplaren an den Start gebracht hat.

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