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US-Audiomarkt: Digitalisierung als Turbo

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Audiomarkt in den USA vor sich hindümpelte und sogar spürbare Einbußen verzeichnete. Aber die sich massiv durchsetzenden Downloads haben sich als Katalysator des Aufschwungs erwiesen: Im nunmehr dritten Jahr in Folge weist die Statistik der Audio Publishers Association (APA) ein zweistelliges Umsatzplus aus, für 2016 um 18% auf 2,1 Mrd Dollar. „Atemberaubend“, fasst Verbandsgeschäftsführerin Michele Cobb die Entwicklung zusammen.

Aus der jährlichen APA-Vermessung des Hörbuchgeschäfts:

  • Der Absatz von Audiobooks stieg um 33,9% auf 89,6 Mio Exemplare.
  • Motor des Erfolgs waren Downloads, auf deren Konto mehr als 82% (2015: 77%) des Umsatzes gingen. Parallel sank der Umsatzanteil der CDs auf 16%.
  • 24% aller Amerikaner, das sind über 67 Mio Menschen, haben im vergangenen Jahr mindestens ein Audiobuch gehört, das ist ein Plus von 22%.
  • Wegen der boomenden Nachfrage haben die Verlage bei der Titelproduktionen kräftig draufgelegt und 50.937 Hörbücher veröffentlicht (+43%).

Viel hören und viel lesen

Auch im laufenden Jahr stehen die Vorzeichen auf weiteres Wachstum. sagt Cobb, die das starke Abschneiden vor allem auf die zunehmende Digitalisierung zurückführt. „Sie ist für Audio ein Segen, egal ob Downloads, Streamingservice oder Subskriptionsmodelle, die Kunden sind mittlerweile für alles ...

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