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Bei Wärme wird wenig gewürfelt

Gesellschaftsspiele standen im vergangenen Jahr nicht mehr so hoch im Kurs wie im Rekordjahr 2010. Nach Angaben der deutschen Spieleverlage haben die warmen Temperaturen viele Konsumenten eher ins Freie als vor den heimischen Spieltisch gelockt. Dennoch geben sich die Hersteller gelassen.  
Die Fachgruppe Spiel im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie veröffentlichte kurz vor der Nürnberger Spielwarenmesse (1. bis 6. Fe­bruar) folgende Kennzahlen: 
  • Insgesamt blieben die Verkaufszahlen für Gesellschaftsspiele (ohne Puzzles) 2011 rund 9% unter denen des Vorjahres. 
  • Rund 310 Mio Euro haben die Spieleverlage nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr umgesetzt – 2010 lagen die Umsätze bei 430 Mio Euro. Die Umsätze hätten sich demnach in etwa wieder dort eingependelt, wo sie vor dem ungewöhnlich starken Jahr 2010 gelegen hatten. 
  • Allein im ersten Halbjahr 2011 blieben die Umsätze 7% hinter denen des Vergleichszeitraumes 2010 zurück. 
„Warmes Frühjahr, warmer Herbst und warme Winterzeit verhinderten ein richtig heißes Spielejahr 2011“, heißt es zur Erklärung von der Fachgruppe. Dennoch sei der Anteil von Gesellschaftsspielen am Gesamtspielwarenmarkt im Weltvergleich „nach wie vor einsame Spitze“, erklärt der 1. Vorsitzende der Fachgruppe Spiel, Hermann Hutter: „Wir können wahrhaftig nicht klagen. Und wenn, dann allenfalls auf sehr hohem Niveau.“
In der Fachgruppe Spiel sind folgende Spieleverlage vertreten: Asmodee, Amigo, ASS, Clementoni, Goliath, Habermaaß, Hans im Glück, Hasbro (MB, Parker), Hutter Trade (Huch &friends), Jumbo, Kosmos (Klee), Mattel, Noris, Piatnik, Ravensburger, Schmidt-Spiele, Selecta, Winning Moves, Zoch

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