Nachholbedarf beim Mittelstand

Wie ist der Stand der Digitalisierung in der deutschen gewerblichen Wirtschaft? Dieser Frage geht der „Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2016“ nach, den das Marktforschungsinstitut TNS-Infratest und das ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erarbeitet haben.

Der insgesamt rund 200 Seiten umfassende Report, der Bestandteil des alljährlichen „Nationalen IT-Gipfels“ des BMWi ist (der in diesem Jahr am 16. und 17. November in Saarbrücken unter dem Motto „Lernen und Handeln in der digitalen Welt“ stattfindet), besteht aus zwei Teilen: Teil 1 erstellt auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung unter deutschen Unternehmen einen Index, der den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft bestimmt – differenziert nach Branchen und Unternehmensgrößen. Im zweiten Teil wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft im internationalen Vergleich gemessen.

Die zentralen Ergebnisse im Überblick:

  • Über alle Branchen hat die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft zugenommen: Der Digitalisierungsgrad liegt im Wirtschaftsindex bei 55 von 100 möglichen Punkten, 6 Punkte mehr als im Vorjahr.
  • Große Unterschiede gibt es bei den einzelnen Branchen: Die Dienstleistungsunternehmen sind mit 57 Indexpunkten deutlich stärker digitalisiert als das verarbeitende Gewerbe mit 39 Indexpunkten.
  • Kleinstbetriebe haben aufgrund geringer Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl einen höheren Digitalisierungsgrad als Großunternehmen.
  • Deutlichen Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung gibt es beim Mittelstand, weshalb die Verfasser sich für staatliche Förderungen aussprechen.

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