Der E-Book-Rechte-Kompromiss

Der Autorenverband VS hat sich mit dem Börsenverein auf einen neuen Normvertrag geeinigt. Kernstück sind Regelungen über E-Book- und Print-on-Demand-Rechte.
Der Knackpunkt in den aktuellen Verhandlungen, die sich über zwei Jahre hinzogen, war eine Besonderheit des elektronischen Publizierens: Bei gedruckten Büchern kann der Autor vom Vertrag zurücktreten, wenn sein Buch dauerhaft nicht mehr lieferbar ist. Ein E-Book bleibt dagegen theoretisch unbegrenzt lieferbar.

Der VS hätte in den Normvertrag gern die Empfehlung hineingeschrieben, dass E-Book-Rechte grundsätzlich befristet erteilt werden. Bei den Verlegern stieß er damit allerdings auf energischen Widerstand. 

Der Kompromiss, auf den sich beide Seiten jetzt geeinigt haben:
  • Der Autor kann vom Vertrag zurücktreten, wenn die E-Book-Verkäufe in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine bestimmte Grenze unterschreiten.
  • Wo diese Untergrenze liegt, vereinbaren Autor und Verlag beim Abschluss des Verlagsvertrags.

Bis Ende Januar soll der Normvertrag offiziell unterzeichnet werden. 

Mehr zum Thema im buchreport.express 2/2014 (hier zu bestellen)

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