Keine Konkurrenz?

Die Annäherung von Buch- und Zeitungsverlagen im Zuge der Digitalisierung ist mit Blick auf die aktuellen Zahlen des Instituts für Demoskopie Allensbach kein Problem, zumindest auf den ersten Blick: Denn die typischen Leser ihrer digitalen Inhalte überschneiden sich kaum.

Nach den Ergebnissen der ACTA-Studie 2013 sprechen die Verlage mit ihren Angeboten (E-Paper bzw. E-Magazine auf der einen und E-Books auf der anderen Seite) grundsätzlich sehr unterschiedliche Zielgruppen an: Von den 8,3 Mio Nutzern digitaler Leseangebote lesen demnach 30% ausschließlich E-Paper und E-Magazine, weitere 54% ausschließlich E-Books. Nur 16% der Befragten nutzen beide Formate. 

Doch ganz so getrennt sind die Welten der beiden Verlagstypen inzwischen nicht mehr. Denn immer mehr Presseverlage wie die „Süddeutsche Zeitung“ oder „Zeit“ bieten ihre Inhalte ebenfalls im E-Book-Format an, als Zweitverwertung der auf Papier oder im E-Paper bereits erschienenen Artikel.

Damit betreten die Verlage das Terrain der Buchverlage, die ebenfalls mit immer kürzeren und aktuelleren Formaten experimentieren (ausführlich behandelt im buchreport-Webinar „Kleine E-Book-Formate“). 

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