Wie soll 2013 werden?

Zum Jahreswechsel lässt buchreport.de ein facettenreiches Jahr 2012 Revue passieren. Welche Themen die Branche besonders bewegt haben, ist im aktuellen buchreport.express 51-52/2012 und in den kommenden Tagen auf buchreport.de nachzulesen. Doch: Was erwarten Sie vom neuen Jahr?
  • Bitte mehr davon: Mit welchen Vorsätzen soll sich die Buchbranche dem neuen Jahr stellen? Welche Geschäftsmodelle und Ideen sollen sich durchsetzen?
  • Bitte streichen: Welche Irrtümer und Fehlansätze sollten von der Agenda der Branche gestrichen werden?
Wovon wünschen Sie sich mehr, was möchten Sie streichen? – Das möchten wie von Ihnen wissen, liebe Leser. Bitte kommentieren Sie über die unten stehende Kommentarfunktion, wie sieht Ihr „Bitte mehr davon“ und Ihr „Bitte streichen“ aus? Wir freuen uns über Ihre Antworten.

Kommentare

6 Kommentare zu "Wie soll 2013 werden?"

  1. Mir als Buchpirat tun die Verlage manchmal leid. Das muss unter uns bleiben, aber wir Buchpiraten sind sehr weit. Amazon ist auch sehr weit. Diese Gegnerschaft wird sich in 2013 sicherlich zuspitzen.

    Aber die Verlage haben nicht einmal erkannt, dass es bald keinen stationären Buchhandel mehr gibt, der ihnen die pBooks abnimmt. Dann zählt nur noch digital. Das kann – wenn es nach Amazon geht – nicht früh genug kommen.

    Klar, wir Buchpiraten sind für die Verlage ein Problem. Aber das größe Problem der Verlage sind sie selbst. Es gibt Ausnahmen wie den Lyx-Verlag oder Bastei-Lübbe, aber das Gros der Verlage findet auf die digitale Herausforderung keine Antwort, weil sie sich nicht mal die richtigen Fragen stellen.

    Es ist höchste Zeit, sich keine Zeit mehr zu lassen! Ich wünsche mir von den Verlagen, dass sie das begreifen.

  2. In Sachen Ebook-Piraterie wünsche ich mir mehr internet-kompetente Ansprechpartner in den Verlagen. Es geht um viel Geld, und ein/e Vollzeit-Piraterie-Beauftragte/r, der/die insbesondere auch Ahnung von IT hat, sollte eigentlich inzwischen Standard sein.

    Und ich wünsche mir weniger Ignoranz: Zu glauben, man kriegt das Piraterie-Problem durch Aussitzen in den Griff, wird sich böse rächen. Beispielsweise wundere ich mich sehr, dass der buchreport-Text von Schaale und mir über Flatrate-Piraterieseiten

    http://www.buchreport.de/blog….

    hier so wenig Resonanz gefunden hat (während er auf mancher Piratenseite kräftig diskutiert wurde). Da existiert mit rund 400 illegalen Flatrate-Shops einerseits ein enormes Problem für die gesamte Buchbranche, das man andererseits relativ einfach und kostengünstig und also ohne großes juristisches Brimborium in den Griff kriegen könnte. Aber dritterseits scheint es niemanden aus der Buchbranche auch nur im geringsten zu interessieren. Was soll man daraus schließen? Dass der Buchbranche Bücher nichts mehr wert sind? – Also, bitte weniger Gejammer über „Gratismentalität“ und ein deutliches Bisschen mehr Action! 2013 ist Schluss mit lustig! Versprochen???

  3. Mehr Ebook-Veröffentlichung aus der Backlist!
    Weniger Preisbindung, die Möglichkeit, dass Händler treuen Kunden Rabatte gewähren können muss geschaffen werden.

  4. Bitte mehr davon:
    -> „Buy local“-Engagement
    -> effektive Buchmarketing-Kampagnen
    -> innovative Leseförderungs-Konzepte

    Bitte streichen:
    -> Feindbilder in der Urheberrechtsdebatte
    -> 99-er Preise

  5. Wenn ich träumen dürfte: Streichung der Buchpreisbindung. Ein Konzept, daß besser in eine Gesellschaft der mittelalterlichen Gilden passt denn in eine Marktwirtschaft. Derzeit sehen wir bei Neuerscheinungen Apothekenpreise, ganz besonders auch bei eBooks – der Preis sollte deutlich sinken und würde in einem freien Markt deutlich sinken.

  6. Zum warm werden: Einige Vorschläge von mir….

    Bitte mehr davon:
    >> E-Book-Bundles (Print + E-Book)
    >> E-Riginals
    >> E-Book-Shop-Lösungen für Buchhändler
    >> Digitale Abomodelle/E-Book-Serien

    Bitte streichen:
    >> Harten Kopierschutz

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