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Zoff um offene Rechnungen

Fast vier Jahre nach seinem Rücktritt als Vorsteher im Börsenverein sorgt Dieter Schormann weiter für Schlagzeilen. Kürzlich erst fasste Schormann die Kandidatur für das Oberbürgermeister-Amt in Gießen ins Auge. Jetzt gibt es Querelen rund um die Übernahme der Universitätsbuchhandlung Kurt Holderer.

Nach einem Bericht des „Gießener Anzeigers“ haben sich Schormann und sein Partner Franz-Rudolf Krass nach der Übernahme im Dezember 2008 geweigert, den vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 137.000 Euro für den Bestand an Büchern und die Einrichtung an die Vorbesitzerin zu zahlen. Hintergrund: Laut Schormann seien kurz nach der Übergabe Rechnungen in Höhe von mehr als 40.000 Euro für Bücherlieferungen aufgetaucht, weshalb er die Summe zunächst nicht überwiesen habe. Die Gegenseite behauptete, Schormann & Co. fehle es an Geld.

Vor Gericht haben sich beide Parteien dem Bericht nach auf einen Vergleich geeinigt: Schormann muss fast den gesamten Kaufpreis (128.000 Euro) auf ein Treuhandkonto einzahlen, von dem die offenen Rechnungen abgetragen werden – die Restsumme wird der Vorbesitzerin übergeben.
giessener-anzeiger.de

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