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Sommer, WM und wenige Filme

Im vergangenen Jahr hatte der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) noch über ein Rekordergebnis gejubelt, im 1. Halbjahr 2014 musste die deutsche Videobranche dagegen einen Rückgang von 7% verkraften. Die aktuellen Zahlen, ermittelt von der GfK Panel Services Deutschland:

  • Die Videobranche bilanziert das 1. Halbjahr mit einem Gesamtumsatz (Verleih und Verkauf) in Höhe von 727 Mio Euro (1. Halbjahr 2013: 781 Mio Euro).
  • Während der Kaufmarktumsatz mit 599 Mio Euro um 8% unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (650 Mio Euro) lag, hat der Leihmarkt (ohne Abo-Angebote bzw. Subscriptional voD) mit 128 Mio mit dem Wert aus 2013 fast gleichgezogen (131 Mio Euro).
  • Das physische Produkt dominiert weiterhin deutlich mit einem Umsatzanteil von 90%. Allerdings haben DVD (–12%) und Blu-ray (–2%) an Bedeutung verloren. Der digitale Kaufmarkt hat sich mit einem Umsatzplus von 13% positiv entwickelt.

Oliver Trettin, stellvertretender BVV-Geschäftsführer, führt den RÜckgang der Videobranche auf „das sommerliche Wetter, die Fußball-WM und nicht zuletzt auch die vergleichsweise geringe Anzahl erfolgreicher Kinofilmveröffentlichungen“ zurück. „Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass wir die Zahlen mit dem erfolgreichsten Videoergebnis aller Zeiten vergleichen. Und betrachtet man die Zeitreihenanalyse der vergangenen 14 Jahre seit dem Jahr 2000 wird deutlich, dass wir nur in den Ausnahmejahren 2005, 2010 und dem Rekordjahr 2013 höhere Halbjahresumsätze verzeichnen konnten.“

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