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Sanieren und verkaufen?

Beim außerordentlichen Treffen des Douglas-Aufsichtsrats am Mittwoch stand die Zukunft der Buchhandelskette Thalia im Zentrum. Dabei ging es offenbar auch um eine mögliche Abspaltung der Buchsparte. buchreport.de gibt einen Überblick über die Ereignisse der vergangenen Monate.
Der Einzelhandelskonzern selbst hat sich zur Versammlung bislang nicht geäußert. Laut „Hamburger Abendblatt“ gibt es weiterhin Überlegungen, Thalia zu verkaufen. Hintergrund: Sollte Douglas, wie offenbar von Konzernchef Henning Kreke erwünscht, von der Börse genommen werden, könnten Finanzinvestoren das Unternehmen auf sein Kerngeschäft mit Parfüm (Douglas) und Schmuck (Christ) zurechtstutzen und weniger rentable Bereiche wie Buchhandel, Süßwaren (Hussel) und Mode (Appelrath Cüpper) abstoßen.
Aktuell prüft die Unternehmensberatung McKinsey, mit welcher Strategie der angeschlagene Filialist saniert werden kann. Bislang liegt der Fokus der Thalia-Strategen auf Flächenverkleinerung und Erweiterung des Sortiments u.a. um Spielwaren. 
Die Optionen „sanieren“ und „verkaufen“ müssen sich nicht ausschließen, im Gegenteil: Ob mögliche Verkaufspläne angesichts der aktuell schwachen Branchen-Konjunktur umgesetzt werden können, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob Investoren Anzeichen für eine Gesundung des Thalia-Patienten erkennt.
Rückblick auf die vergangenen turbulenten Monate bei Thalia:

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