Thilo Sarrazins aktuelles Debattenbuch steigt auf Platz 2 ein

Thilo Sarrazin auf der Leipziger Buchmesse 2014 (Foto: Lesekreis/Heike Huslage-Koch, Wikimedia Commons)

Fünfmal in Folge auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste Hardcover Sachbuch: Dieses Kunststück ist Thilo Sarrazin mit seinen polarisierenden Sachbüchern zwischen 2010 und 2018 gelungen. Den Anfang machte der umstrittene Titel „Deutschland schafft sich ab“, der in einigen Kreisen für einen empörten Aufschrei sorgte. In dem 464 Seiten starken Debattenbuch beschäftigt sich der ehemalige SPD-Politiker und Berliner Finanzsenator kritisch mit den gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen von Geburtenrückgang und Zuwanderung.

Es folgten vier weitere, thematisch verwandte Sachbücher, von denen das zuletzt erschienene („Feindliche Übernahme“) nicht mehr beim vorherigen Sarrazin-Verlag DVA erschien, sondern bei Finanzbuch (Münchner Verlagsgruppe). Hintergrund: DVA-Mutter Penguin Random House wollte das islamkritische Buch nicht veröffentlichen und stritt sich deswegen sogar vor Gericht mit Sarrazin.

Mit seinem neuen Bestseller hat der Autor jetzt erneut den Verlag gewechselt: Ende August ist unter erneutem Mediengetöse „Der Staat an seinen Grenzen“ bei Langen Müller (Franckh-Mediengruppe) erschienen. Darin geht es einmal mehr ums Thema Migration, diesmal mit einem Fokus auf Sarrazins Vorstellung von einer realistischen Einwanderungspolitik.

Die Käuferschaft bleibt dem Autor treu: Der Titel steigt in der ersten Woche nach Erscheinen auf Rang 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste ein. Dass er es (noch) nicht wie seine Vorgänger auf Platz 1 geschafft hat, liegt an Mary L. Trump, die nach wie vor das Ranking anführt.

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