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Literaturhaus Halle neues Mitglied des Netzwerks Literaturhäuser

Seit 1. April 2022 ist das Literaturhaus Halle neues Mitglied des Netzwerks.

Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten ab sofort fünfzehn Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, Lesereihen und literarische Gemeinschaftsprojekte wie während der Pandemie-Lockdowns die Kampagne #zweiterfruehling oder die Veranstaltungsreihe „Das Unbehagen in der Fiktion“. In vielen Häusern gibt es zudem umfangreiche Programme für Kinder und Jugendliche. Im jährlichen Wechsel vergibt das Netzwerk den Preis der Literaturhäuser bzw. den Preis der Jungen Literaturhäuser an eine Autorin, einen Autor, die sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literatur-veranstaltungen verdient gemacht haben. In diesem Jahr wird damit Sasha Marianna Salzmann geehrt. Im kommenden Jahr geht der Preis der Jungen Literaturhäuser dann an eine Autorin oder einen Autor der Kinder- bzw. Jugendbuchliteratur.

Das Literaturhaus Halle an der Saale, 2018 gegründet, ist ein Ort des geschriebenen und gelesenen Wortes, ein Ort der Auseinandersetzung und Diskussion, eine Heimstätte regionaler, nationaler und internationaler Autoren, eine Begegnungsstätte zwischen Literatur und angrenzenden Künsten und vor allem ein Ort des Zusammentreffens von Autoren und Publikum. Von der klassischen Autorenlesung über Gesprächsrunden, Salon, Schreibwerkstatt bis zum Poetry Slam – das Literaturhaus Halle vermittelt Literatur in unterschiedlichsten lustvollen Formen. Darüber hinaus gehören Ausstellungen zur bildenden Kunst, Fotografie und Architektur sowie Konzerte regelmäßig zum Programm.

„Die Leiterinnen und Leiter der Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind erfreut, mit Alexander Suckel einen ideenreichen Kollegen und mit dem Literaturhaus Halle ein sich bereits nach wenigen Jahren profiliert zeigendes Haus für die gemeinsame Sache gewonnen zu haben“, sagt der Netzwerk-Vorsitzende Hauke Hückstädt.

„Für das Literaturhaus Halle (Saale) ist es nicht nur eine große Ehre, in den Kreis des Netzwerkes der deutschsprachigen Literaturhäuser aufgenommen zu werden. Es ist auch eine Bestätigung, dass programmatisch-inhaltliche Arbeit auch abseits der großen literarischen Zentren wahrgenommen und für wichtig gehalten wird. Wir freuen uns auf den Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und sind stolz, schon im vierten Jahr unseres Bestehens Teil der großen „Literaturhaus-Familie“ sein zu dürfen“, so Alexander Suckel, Leiter des Literaturhauses Halle an der Saale.

Das Literaturhaus Halle ist in einer 1873-74 erbauten gründerzeitlichen Villa beheimatet. Stuckdecken, Wandmalereien, Parkettfußböden, Buntglasfenster, Wand- und Deckentäfelungen verleihen dem Gebäude einen großbürgerlichen Habitus. Zunächst Wohnhaus einer Bankiersfamilie, war das Gebäude von 1928 – 1996 Filiale der Sparkasse. Nach der Renovierung durch die damalige Stadt- und Saalkreissparkasse wurde die Villa als Kunstforum Halle genutzt und bot auf 450 Quadratmetern einen würdigen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte, Präsentationen, Lesungen und eine Vielzahl anderer Veranstaltungen. Nach einer vorübergehenden Nutzungspause im Jahre 2017 konnte der Verein Literaturhaus Halle (Saale) e.V. die Stadt und den Vorstand der Saalesparkasse überzeugen, den Betrieb des Kunstforums als Literaturhaus fortzuführen. Seitdem steht das Haus allen interessierten Bürgern der Stadt und ihren Gästen als Veranstaltungsort für literarische Begegnungen vielfältigster Art zur Verfügung.

Kulturpartner des Netzwerkes ist ARTE tv, regelmäßig gibt es in den Häusern des Netzwerks Voraufführungen von Filmen zur Literatur aus dem ARTE-Programm. Weitere Informationen unter www.literaturhaus.net.

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