Kundenfrequenzproblem erreicht jetzt selbst Ikea

Es ist kein Trost für den Buchhandel und andere Einzelhändler: Das Problem abebbender Kundenströme hat jetzt auch eine Handelskette erreicht, die eher mit vollen Parkplätze und langen Schlangen an der Kasse zu kämpfen hatte: Der Möbelhändler Ikea steht vor einer vertriebsstrategischen Neuausrichtung und will seine Pax, Klippans und Tingbys testweise auch auf großen Online-Plattformen anbieten, berichtet die „Financial Times“, ob etwa auch der große Handelsdisruptor Amazon dazu gehören wird, ist noch offen.

Ikea hatte erst relativ spät und gegen inneren Widerstand im Unternehmen Online-Angebote entwickelt, weil das ursprüngliche Konzept der Wertschöpfungskette auf großen Ausstellungshäusern und Mitnahmelager beruhte. Durch das generell veränderte Einkaufsverhalten wird das Erfolgsmodell grundlegend in Frage gestellt, zitiert die „Financial Times“ Torbjörn Lööf, CEO von Inter Ikea. Neben einer breiten Online-Offensive sind auch kleinere Ladenformate und Innenstadt-Abholstationen im Gespräch.

 

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