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Ein Viertel liest digital

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse hat der Hightech-Verband Bitkom den E-Book-Markt untersucht und kommt wie in einer früheren Untersuchung auf einen hohen Anteil Bildschirmleser. Demnach liest ein Viertel der Deutschen digitale Bücher, aber die Marktdynamik ist auch in dieser Studie erlahmt, denn der Anstieg gegenüber Vorjahr beträgt nur 1 Prozentpunkt. Weitere Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage:

  • Der Anteil der E-Book-Nutzer an der Bücher lesenden Bevölkerung liegt sogar bei 33%.
  • 35% derjenigen, die derzeit keine digitalen Bücher lesen, können sich vorstellen, in Zukunft zu E-Books zu greifen.
  • E-Books sind über die verschiedenen Altersgruppen hinweg nahezu gleichermaßen beliebt; die Werte liegen rund um 30%. Erst die Altersguppe ab 65 Jahren nutzt E-Books mit 11% unterdurchschnittlich.
  • Zu den Vorteilen zählen die Digitalleser, dass die Bücher jederzeit zur Verfügung stehen (77%) und keinen Platz wegnehmen (75%).
  • Printleser schätzen an den druckten Büchern die sinnliche Wahrnehmung (49%), empfinden Lesegräte als zu teuer (44%) oder möchten nicht auf einem Bildschirm lesen (39%).

Mit anderen E-Book-Erkundungen, wie etwa der von der GfK erhobenen und vom Börsenverein gemeldeten Werten, sind die Ergebnisse kaum vergleichbar, u.a. weil der Bitkom auch kostenlose Bezugsquellen berücksichtigt.

Kommentare

2 Kommentare zu "Ein Viertel liest digital"

  1. „Mit anderen E-Book-Erkundungen, wie etwa der von der GfK erhobenen und vom Börsenverein gemeldeten Werten, sind die Ergebnisse kaum vergleichbar, u.a. weil der Bitkom auch kostenlose Bezugsquellen berücksichtigt.“ – Das macht in der Tat einen Unterschied, schließlich spielen die kostenpflichtigen Bezugsquellen bei E-Books nur eine vergleichsweise kleine Rolle gegenüber den kostenlosen.

    „der Anstieg gegenüber Vorjahr beträgt nur 1 Prozentpunkt“ heißt dann für den Handel nur wenig. – Vergleicht man etwa mit gängigen Kino-Piraterieseiten, können die nur schwerlich noch populärer werden.

  2. Kostenlose Bezugsquellen, was meinen die bloß?
    Herr Bonik übernehmen sie.

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