Damiano Femfert über »Rivenports Freund«

In den aktuellen Frühjahrs-Programmen finden sich zahlreiche Romandebüts deutschsprachiger Autoren. buchreport stellt 14 dieser Newcomer in Steckbriefen vor. Heute: Damiano Femfert.

Damiano Femfert, geboren 1985, in Deutschland und Italien aufgewachsen, hat Theaterstücke, Drehbücher zu Kurzfilmen, Spielfilmen, einem Dokumentarfilm und mehrere Reise-Artikel geschrieben, die u.a. in der „Frankfurter Rundschau“ und „Neuen Zürcher Zeitung“ erschienen sind. Neben seiner Schreibtätigkeit ist er in der Kunstszene als Kurator aktiv und als Dozent in Rom, wo er auch lebt. Sein Romandebüt „Rivenports Freund“ erscheint bei Schöffling & Co. (Foto: Alexander Paul Englert)

Mein Roman in einem Satz

„Rivenports Freund“ ist eine Parabel über den lächerlichen Versuch des Menschen seine Welt zu kontrollieren, das Scheitern dieses Versuches und der Fähigkeit sich mit diabolischer Geschwindigkeit an die neue Situation anzupassen.

Mein Weg zu Schöffling & Co.

Über den besten Agenten, den man sich wünschen kann: Georg Simader.

Das Verdienst meiner Lektorin

Jennifer Sprodowskys Verdienst lag darin, große und kleine Verbesserungsvorschläge zu machen, ihr Geschick lag darin, dies mit sanfter Hand zu tun.

Mein Eindruck von Literaturbetrieb und Buchbranche

Es wird viel geraucht und mehr Wein als Bier getrunken, doch überall spürt man eine authentische Liebe für Literatur.

Meine Lieblingsbuchhandlung

Früher Herder in Rom (leider geschlossen), jetzt Brigitte Salanda in Wien.

Mein Lieblingsautor

Shakespeare.

So lese ich

Schnell, wahrscheinlich zu schnell, immer mit einem Bleistift zur Hand, um Anmerkungen zu machen.

Schreiben ist für mich …

… wie Klavierspielen; befreiend, aber auch mit Disziplin verbunden.

Wenn ich nicht gerade schreibe …

… versuche ich die verrückte Kunstwelt und besonders den noch verrückteren Kunstmarkt zu verstehen.

 

Warum haben Sie dieses Debüt ins Programm genommen?

Damiano Femferts Debütroman ist so hinreißend wie ungewöhnlich. Und das spürt man schon auf den ersten Seiten. Mal melancholisch, mal heiter erzählt der Autor, wie ein ganzes argentinisches Dorf dem Charme eines jungen unbekannten Mannes erliegt, der das Gedächtnis verloren hat. Ein verblüffender Roman über Freundschaft, Identität, Schuld und Vergebung – eine echte Entdeckung!

Jennifer Sprodowsky, Lektorin

 

Debütanten im Frühjahr 2020 – im buchreport.magazin 01/2020

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