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Giacomo Papi blickt in eine düstere Zukunft

Der italienische Journalist, Lektor und Verleger Giacomo Papi punktet mit einer bitterbösen Dystopie auf der italienischen Belletristik-Bestsellerliste: „Il censimento dei radical chic“ („Die Zählung des Radical Chic“), erschienen bei Feltrinelli, ist auf Platz 13 eingestiegen. In seinem Buch entfaltet Papi, der vor seiner beruflichen Laufbahn Philosophie studiert hat, ein düsteres Zukunftszenario: Die politischen Parteien in Italien wurden von populistischen Radikalen abgelöst. Diese rufen landesweit zum Aufstand gegen die „gebildete Elite“ auf. Als es in diesem aufgeheizten Klima ein Professor wagt, in einer beliebten TV-Show einen Philosophen zu zitieren, wird dieser vom Moderator zurechtgewiesen. Der Gelehrte fällt anschließend sogar einem Lynchmord zum Opfer. Die folgenden Tumulte veranlassen den Innenminister des Landes, ein „Nationales Register der Intellektuellen“ einzuführen. Auch Olivia, Tochter des Professors, gerät in Gefahr, als sie die Hintergründe, die zum Mord an ihrem Vater geführt haben, untersucht. Giacomo Papi ist ein echtes Multitalent: Er betreibt einen eigenen Blog sowie die Schreib- und Leseplattform Typee. In Mailand bringt er angehenden Schriftstellern als Leiter der Autorenschule Belleville das Schreiben bei.

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