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Bastei Lübbe: Wachstum und steigender Profit

Die börsennotierte Publikumsverlagsgruppe Bastei Lübbe ist im 1. Geschäfts-Halbjahr (April bis September) gewachsen und präsentiert sich deutlich profitabler. Das geht aus dem Halbjahresbericht der AG hervor:

  • Die Gruppe erwirtschaftete einen Konzernumsatz von 51,0 Mio Euro (+15,6%).
  • Das Konzern-EBIT erhöhte sich von 0,9 Mio im Vorjahres-Halbjahr auf 6,1 Mio Euro.
  • Die EBIT-Marge erhöhte sich von 2,1 auf 11,9%.

Zur stark gestiegenen Profitabilität verweist Bastei Lübbe auf Sondereffekte: „Im Vorjahreszeitraum. In den Vorjahreszahlen waren Berichtigungen des Wertansatzes für das Tochterunternehmen Smarticular über 2,0 Mio Euro enthalten. Bereinigt um diese Aufwendungen hätte das EBIT im Vorjahr 2,9 Mio Euro und die EBIT-Marge 6,6% betragen.“

Lyx, Hörbücher und Herbstbestseller sorgen für Aufschwung

Das größte Segment „Buch“ setzte 47,2 Mio Euro um (+16,1%). Das führt die Gruppe auf die weiterhin starke Entwicklung bei der auf junge Erwachsene zielenden Verlagsmarke Lyx (+27%) sowie den Bereich Audio (+20%) zurück. Weiterhin wird auf die Herbst-Bestseller „Die Waffen des Lichts“ von Ken Follett und „Das dritte Herz des Oktopus“ von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe verwiesen. Im wesentlichen durch die Umsatzsteigerung habe sich das EBIT des Segments von 0,9 Mio Euro im auf 5,7 Mio Euro im aktuell berichteten Halbjahr verbessert.

Der Umsatzanteil der community-getriebenen Geschäftsmodelle stieg im 1. Halbjahr auf 33% (+2 Prozentpunkte). Der Digitalanteil am Umsatz lag mit 32% auf Vorjahresniveau.

Im Segment „Romanhefte“ wurde im 1. Halbjahr ein Umsatz von 3,8 Mio Euro (Vorjahr: 3,5 Mio Euro) erwirtschaftet. Hierzu hätten neben Preiserhöhungen und Sondereditionen zum 50-jährigen Jubiläum der Gruselserie „John Sinclair“ auch höhere Digital- und eCommerce-Umsätze beigetragen.

Angehobene Prognose fürs Gesamtjahr

Trotz des „anhaltend herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds“ geht der Bastei Lübbe-Vorstand von einer Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung aus:

  • Der Umsatz im Konzern werde jetzt am oberen Ende der veröffentlichten Bandbreite von 100 bis 105 Mio Euro (Vorjahr: 100,0 Mio Euro) erwartet.
  • Die EBIT-Prognose wird auf eine Bandbreite zwischen 10 und 11 Mio Euro (Vorjahr: 7,2 Mio Euro) angehoben.

Die ursprüngliche Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 war eine EBIT-Bandbreite von 9 bis 10 Mio Euro.

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