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Klopfen ans Stimmungsbarometer

Die Frankfurter Buchmesse ermöglicht auch ein internationales Stimmungsbild. Das ist zwangsläufig schillernd. Nach den Aufregungen der ersten digitalen Disruption ist offenbar wieder mehr Gelassenheit angesagt. Mit Statements von Markus Dohle (Penguin Random House), Carolyn Reidy (Simon & Schuster), Sebastian Ritscher (Mohrbooks), Georgina Le Grice (United Agents), Guillaume Dervieux (Albin Michel) und Andrew Wylie (Wylie Agency).

Dieser Beitrag ist kompliert aus zwei Beiträgen des buchreport.express 42/2017, hier geht es zum E-Paper.

Markus Dohle, Chef der weltweit größten Publikumsverlagsgruppe Penguin Random House, hatte zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse ans Stimmungsbarometer geklopft und Optimismus pur versprüht. Dohle bescheinigte der Buchbranche sogar, so stark wie seit 50 Jahren nicht mehr zu sein. Das wurde nicht nur in Deutschland, sondern international von den Nachrichtendiensten aufgegriffen, einschließlich der mehr als freundlichen Perspektiven fürs gedruckte Buch. Zu den Lieblingszitaten der Medien gehört Dohles saloppe Formulierung über die Erfindung des Buchdrucks: Johannes Gutenberg habe damals „eine richtige Killer-App kreiert“.
 

Deutsche Einkäufer wieder spendabler

Einen mehrtägigen Stimmungstest gab es an den voll besetzten Tischen im Agentencenter in Halle 6.3. Wie viele Lizenzen im Verlauf der Frankfurter-Buchmesse-Tage verkauft werden, wird statistisch zwar nicht erfasst. Gemessen an der guten Stimmung vor allem von Amerikanern und Engländern dürften es in diesem Jahr kaum weniger gewesen sein als sonst. Das Geschäft sei solide, resümiert Sebastian Ritscher, Chef der Zürcher Literaturagentur Mohrbooks, die Frankfurter Messetage. „Unspektakulär, aber sehr lebhaft“ fasst Georgina Le Grice (United Agents, London) die Messe aus Agentensicht zusammen:

  • Zwar lagen die richtig, die vorher prophezeit hatten, dass einmal mehr kein „großes“ Buch zur Verhandlung steht, aber in der zweiten Reihe wurde teilweise „sehr hartnäckig“ gefeilscht.
  • Kein neuer Trend, aber einer, der an Intensität zun…

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