Die Schwerpunkte der Leipziger Buchmesse

Leipzig begrüßt erneut mit breitem Programm (Logo: Leipziger Buchmesse).

2493 Aussteller aus 43 Ländern, 3300 Mitwirkende in 3400 Veranstaltungen: Die Leipziger Buchmesse hat sich auch in diesem Jahr wieder vergrößert. Was steht 2017 auf der Agenda? Zentrale Schwerpunkte im Überblick:

  • Gastland Litauen: Angesagt haben sich rund 100 Mitwirkende, die in rund 60 Veranstaltungen nicht nur die Literatur, sondern auch Kultur und Gesellschaft Litauens präsentieren wollen. Insgesamt 26 Neuerscheinungen hat die Delegation im Gepäck.
  • Fachprogramm: Die Buchmesse adressiert mit zahlreichen Veranstaltungen Buchhändler und Verleger, Autoren, Lektoren, Blogger und Übersetzer. Premiere haben in Leipzig die FuturePublish-Nachwuchstage, die sich der Zukunft des Publizierens widmen. Der Schwerpunkt autoren@leipzig bündelt insgesamt 150 Veranstaltungen auch für Selfpublisher. Sie werden mit Themen wie Marketing, Finanzierung und Vertrieb angesprochen.
  • Digitale Transformation: Die Veranstaltungsreihe Neuland 2.0 in Halle 5, Stand F400/F401, geht in diesem Jahr in die 2. Runde. 15 Start-ups präsentieren innovative Konzepte, unter anderem werden eine Open-Source-Software für den gesamten Prozess der Buchherstellung und eine kuratierte Talentplattform zur Vernetzung von Autoren und Verlagen vorgestellt.
  • Forum für Bildung: Die Buchmesse untermauert in diesem Jahr auch ihren Anspruch als Bildungsmesse. Erwartet werden rund 32.000 Lehrer und Erzieher. Bei der Themenreihe „Politik und Schule“ stehen „vor allem die Herausforderungen im Politikunterricht, wie der Umgang mit extremen Meinungen, im Mittelpunkt der Diskussion“.
  • Politische Signale: Von der Buchmesse sollen auch deutliche Ansagen zu tagesaktuellen Themen ausgehen: Für den in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel planen mehrere Verlage Solidaritätsaktionen. „Wir wollen vor den großen Leseveranstaltungen auf der Messe und an jedem Tag zeigen, dass man Deniz Yücel und all die anderen in der Türkei inhaftierten Journalistinnen und Journalisten nicht mundtot machen kann“, heißt es in einer Erklärung des Verbrecher Verlags. In den Messehallen sollen diverse Lesungen jeweils mit einem Text des „Welt“-Korrespondenten eröffnet werden.

Zum ersten Mal wird während der Messe außerdem per Audiostream live übertragen. 1500 Lesungen, Vorträge und Diskussionen werden als Podcasts zur Verfügung gestellt.

Auch „Leipzig liest“ wartet mit einem großen Programm auf: 3400 Veranstaltungen finden auf 571 Bühnen statt.

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