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Der US-Comic bietet mehr als Superhelden und Zombies

Bei der German Comic Con, die am Wochenende (22./23.4.) erstmals in Frankfurt Station macht, wird den Marvel-Superhelden wieder große Aufmerksamkeit zuteil werden. In den USA bemühen sich indes erfahrene Szenaristen um mehr Vielfalt abseits der maskierten Helden von Marvel und DC. Ein Beitrag, der zuerst im buchreport.extra Comic & Manga erschienen ist, stellt Autoren und Titel vor, die auch vom deutschen Publikum honoriert werden.

Superhelden unter sich: Die Marvel-Figuren Iron Man, Spiderman und Ant-Man (v.l., Foto: Tobias Droigk, GCC) posieren 2015 bei der Premierenveranstaltung der German Comic Con in Dortmund für Fans und Fotografen. Die German Comic Con wird offensiv beworben als Format in Anlehnung die großen Comic-Treffen in San Diego und New York. Nach Dortmund und Berlin werden 2017 mit Frankfurt (22./23.4.) und München (27./28.5.) zwei weitere Standorte für die German Comic Con erschlossen.

Neue Entwicklungen im US-Markt – im buchreport.extra Comic & Manga

Das buchreport.extra Comic & Manga steht für Abonnenten von buchreport.digital im E-Paper-Archiv zur Verfügung. Die gedruckte Ausgabe können Sie hier bestellen.

Am 6. März wäre Will Eisner 100 Jahre alt geworden, der Mitte des 20. Jahrhunderts den modernen US-Comic maßgeblich definierte und später auch die Graphic Novel als Künstler wie auch Theoretiker popularisierte. Mit „Spirit“, dessen deutsche Werkausgabe gerade bei Salleck abgeschlossen wurde, schuf er einen frühen Vertreter jener maskierten Helden, die heute den gesamten amerikanischen Comic-Markt dominieren. Eine Entwicklung, die Eisner damals so wohl kaum vorhergesehen hat, bespielte er selbst doch eine große Bandbreite von Genres, zu denen etwa auch Western oder Piraten-Comics zählten.

Heute dagegen dreht sich in Amerika alles um die Superhelden von DC und Marvel – ergänzt lediglich um die diversen Zombie-Serien, die als „Mutanten der etwas anderen Art“ einzig Paroli zu bieten scheinen. Ausgelöst hat das große Zombie-Massaker, das inzwischen auch ins Fernsehen überschwappte, der Autor Robert Kirkman mit seiner „The Walking Dead“-Serie, die er zu Halloween 2003 im Independent-Verlag Image startete.

Der Erfolg von „The Walking Dead“ ermöglicht Kirkman eine größtmögliche Unabhängigkeit bei der Entwicklung neuer Stoffe, was an seiner neuen Exorzismus-Serie „Outcast“ (dt. ...

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