Pearson hat Probleme

In der „Süddeutschen Zeitung“ untersucht Björn Finke die Auswirkungen, die der Verkauf der „Financial Times“ und der „Economist“-Beteiligung durch Pearson nach sich zog. Das Medienhaus konzentriert sich jetzt auf Bildung: „Dumm nur, dass dieses Geschäft nicht gut läuft.“

Pearson veröffentlicht nicht nur Lehrbücher und Lernsoftware, sondern bietet auch Dienstleistungen wie das Abnehmen von Prüfungen an und betreibt Sprachschulen und Universitäten. Zum international tätigen Unternehmen gehört in Deutschland der Stark-Verlag sowie die Sprachschulkette Wall Street English, mit der sich Pearson aber aus dem hiesigen Markt zurückziehen will.

Der mit Abstand bedeutendste Markt sei für Pearson der nordamerikanische, auf dem das Unternehmen jedoch große Aufträge verlor. Weil die Arbeitslosigkeit niedrig sei, würden weniger Bürger Colleges besuchen. Zudem sei es ein Problem, dass immer mehr Studenten gebrauchte Lehrbücher kaufen oder die Bücher lediglich mieten. Für die Zukunft ruhen Hoffnungen von Finanzvorstand Coram Williams auf digitalen Lehrwerken.

Pearson verkaufte im vergangenen Jahr die „Financial Times“ und seine Beteiligung am „Economist“. Um sich ganz auf Bildung konzentrieren zu können, soll auch die Beteiligung an Penguin Random House noch veräußert werden. Seit 2013 sinken die Pearson-Umsätze, der Abbau von 4000 Arbeitsstellen ist weitgehend abgeschlossen. 5000 Jobs waren bereits in den vergangenen Jahren gekappt worden.

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