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Prädestiniert für die auditive Wahrnehmung

Im Buchmarkt spielt Lyrik wirtschaftlich betrachtet eine Nischenrolle. Der Hörverlag zeigt, dass ambitionierte Projekte dennoch verkäuflich sind.

Gedicht reimt sich nicht auf Geld: Die Lyrik, vom russisch-amerikanischen Dichter und Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky einst als Königsgattung der Literatur bezeichnet, spielt unter ökonomischen Gesichtspunkten auf dem Buchmarkt eine Nischenrolle. Dass die Dichtung lebt und auch jüngere Zielgruppen erreicht, zeigen Jan Wagner, 2015 für seinen Band „Regentonnenvariationen“ (Hanser Berlin) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, oder die Poetry-Slammerin Julia Engelmann, deren Bücher bei Goldmann aufscheinen. In den Programmen vieler Hörbuchverlage hat die Lyrik feste Ankerpunkte. Eine enge Beziehung durch natürliche Nähe.

„Lyrik ...

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