Diffuse Signale aus Italien

Während in Deutschland über die Zukunft von Douglas und Thalia gerätselt wird, steht in Frankreich die Verlagsgruppe Flammarion in den Schlagzeilen. Angeblich wollen sich die italienischen Eigner von ihrer 100-%-Tochter trennen. Und sogar ein Käufer wird schon genannt.
Verschiedene französische Medien berichten darüber, dass die italienische Mediengruppe RCS (Rizzoli Corriere della Serra) Flammarion (nach eigenen Angaben viertgrößte Verlagsgruppe in Frankreich, Umsatz 2010: 220 Mio Euro, 1400 Novitäten pro Jahr, fast 27.000 Titel in der Backlist) veräußern will. Die Meldungen gehen zurück auf entsprechende Berichte italienischer Zeitungen. Demnach stehe der Verkauf bei der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats auf der Agenda.
Als möglicher Käufer wird bereits Gallimard gehandelt, die Verlagsgruppe, bei der die Flammarion-Chefin Teresa Cremisi 16 Jahre lang gearbeitet habe. Angeblicher Kaufpreis: 150 bis 200 Mio Euro.
Nach Angaben von „Livres Hebdo“ hat Flammarion inzwischen dementiert. Und auch Antoine Gallimard habe erklärt: „Flammarion ist nicht zu kaufen. Ich habe nie ein Angebot gemacht.“

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