Besuch bei Europas größtem Reiseverlag

Das „Handelsblatt“ besucht Stephanie Mair-Huydts, Leiterin von MairDumont, des größten Reiseverlages Europas, und lässt sich erklären, wie diese mit neuen Ideen die Marktführerschaft ausbauen will. Zu der schwäbischen Verlagsgruppe gehören Marken wie Baedeker, Falk, Marco Polo und Lizenzen von Lonely Planet.

Die Wirtschaftskrise habe der Tourismusbranche und somit auch den Reisebüchern schwer zugesetzt. Das Internet würde höhere Aktualität erzwingen und höhere Preise seien im Markt nicht durchzusetzen. Mair-Huydts finde ihre Bücher für den redaktionellen Aufwand längst zu preiswert. Vor dem Internet habe die Verlegerin keine Angst, sondern nutze dessen Möglichkeiten. Für den Herbst kündigt sie eine neue Reiseführerserie und eine neue Bildbandserie an.

„Handelsblatt“ (S. 56)

BUCHMESSE

Frankfurter Buchmesse: Nach derzeitigem Stand dürfte es auf der Leistungsschau der Buchbranche leerer werden als im Vorjahr. Messechef Juergen Boos räumte ein, dass sich bislang erst 6900 Aussteller und damit 400 weniger als 2009 angemeldet hätten.
„FTD“ (S. 8)

BÜCHER & AUTOREN

Bret Easton Ellis: Der Roman „American Psycho“ hat ihn weltberühmt gemacht. Um für sein neues Buch „Königliche Schlafgemächer“ zu werben ist der Autor auf Promotiontour und spricht mit der „FR“.
fr-online.de

Anna Katharina Hahn: Die Schriftstellerin erhält den Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim.
„SZ“ (S. 14)

Harper Lee: Der Erfolgsroman „Wer die Nachtigall stört“ hat nicht nur die amerikanische Gesellschaft, sondern vor allem ihr Heimatstädtchen Monroeville geprägt. Die „NZZ“ beschreibt, wie der Rassismus mit der Wirtschaftskrise zurückzukehren droht.
nzz.ch

István Örkénys: Übersetzer Laszlo Kornitzer hatte in den Sibirien-Erinnerungsband „Das Lagervolk“ des verstorbenen ungarischen Autors einen Brief an denselben eingebaut. Seitdem ist das Buch ein Streitfall.
nzz.ch

Thilo Sarrazin: Nicht nur der Fall Sarrazin werfe wieder die Frage auf, wie weit in Deutschland die Presse- und Meinungsfreiheit reicht, kommentiert die „FAZ“. Wer ein Buch schreiben wolle, das von der allgemeinen Meinung abweiche, müsse sich wohl in Zukunft auf politische und gesellschaftliche Ächtung gefasst machen. Muslimische Organisationen rücken inzwischen Kanzlerin Angela Merkel in die Nähe von Sarrazin, weil diese Kurt Westergaard den M-100-Medienpreis verliehen hat. Zu Beginn der Lesereise Sarrazins tritt dieser freiwillig von seinem Posten als Vorstandsmitglied der Bundesbank zurück.
„FAZ“ (S. 1/2/31), „SZ“ (S. 6/13), „FTD“ (S. 9), „Handelsblatt“ (S. 1); faz.net, sueddeutsche.de, sueddeutsche.de, fr-online.de, fr-online.de, focus.de, nzz.ch, spiegel.de, tagesspiegel.de, taz.de, welt.de, welt.de

Kurt Westergaard: Henryk M. Broder kommentiert die Auszeichnung des dänischen Karikaturisten mit dem M-100-Medienpreis.
spiegel.de

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