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Freitag, 01. Februar 2013 (14:08 Uhr)


ebook.de: Absatz von E-Books 2012 verdreifacht

Erstmals mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft

Im Buchhandel gehörte die Neuausrichtung von libri.de unter der neuen Marke ebook.de 2012 zu den größten Ärgernissen. Die Hamburger selbst bilanzieren ein positives Geschäftsjahr.

Besonders das 4. Quartal habe mit einem „explosiven Wachstum“ im Weihnachtsgeschäft wesentlich zum Erfolg beigetragen, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Details zur Bilanz:

  • Geräte: In den drei Monaten hätten die E-Reader-Umsätze gegenüber dem Vorjahr vervielfacht werden können (konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht).
  • Inhalte: Der Absatz von E-Books sei verdreifacht worden; 2012 habe man mit 53% erstmals mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft. Der Rekordtag bei den E-Book-Verkäufen sei – wenig überraschend – der 1. Weihnachtsfeiertag gewesen. 
  • Zielgruppe: Die am stärksten vertretene Altersschicht (32%) sei die der 40- bis 49-Jährigen. Stark zugenommen habe der Anteil der über 60-jährigen Käufer (inzwischen 20%).
  • Fast die Hälfte der Käufer eines Lesegeräts (48%) gebe an, mehr digitale als gedruckte Bücher zu lesen; über ein Viertel (26%) lese ausschließlich E-Books. 
  • 39% der Kunden hätten in den ersten drei Monaten seit Relaunch des Shops mehr als fünf Bücher gelesen. 
  • Ein Viertel der Kunden leihe sich gelegentlich auch digitale Bücher aus. 
  • Bestseller: Spitzenreiter unter den meistverkauften E-Books  2012 ist „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (Jonas Jonasson), gefolgt von E. L. James' „Shades of Grey“ und der „Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins. Meistverkauftes rein digitales Buch: „Widerstand ist zwecklos“ von Kerstin Gier.
  • Katalog: Der eigene E-Book-Bestand sei 2012 von 404.000 auf 668.000 E-Books (+65 %) gestiegen. 


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