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Buchhandel
Donnerstag, 30. Dezember 2010 (11:48 Uhr)


Facelift für die Hugendubel-Buchhandlungen


Wärmer und weiblicher

Im Frühjahr 2009 hatte Hugendubel signalisiert, dass in der Buchhandelskette jeder Stein umgedreht wird. Begründet wurde die Restrukturierung mit dem Negativtrend rückläufiger Branchenumsätze bei ausgeweiteten Verkaufsflächen und mit einem generell veränderten Einkaufsverhalten mit starker Internetorientierung. Das war der Startschuss zu einem massiven Umbau der Vollbuchhandlungen unterm Dach der 2007 mit Weltbild begründeten Holding DBH:  

  • Rückbau in Form von Filialschließungen und Personalentlassungen.
  • Neuorganisation durch einen stärker zentralisierten Einkauf und durch Outsourcing der Regalpflege.
  • Stärkere Boulevardisierung des Sortiments mit den Schwerpunkten Unterhaltung, Kinderbuch und der Wohlfühl-Themenwelt „Besser Leben“.
  • Sortimentsergänzungen u.a. durch Integration von Games und Konsolen (wird mittlerweile wieder zurückgefahren), klassische Spiele sowie DVDs und Musik-CDs (derzeit in der Testphase).
  • Online-Shop-Relaunch von hugendubel.de mit neuen Funktionen und einer erheblichen Sortimentsausweitung  durch Anbindung an den Shop von weltbild.de.

Centerbuchhandlungen zeigen neue Linie 

Neben schlankeren Strukturen und Sortimentsveränderungen hatte Hugendubel für seine Neupositionierung auch optische und räumliche Veränderungen innerhalb der Buchhandlungen an­gekündigt, um den „Er­leb­nis­cha­rakter“ zu optimieren. Auch dabei wurde ein Schnitt gemacht: Das seit 1979 für Hugen­dubel aktive Architekturbüro Stöter-Tillmann & Kaiser + Partner Franz (heute Matthias Franz Innenarchitekten) ist nicht mehr an Bord, dessen stilbildende Handschrift zeigte sich u.a. in eigenwilligen Sitzmöbeln und einem relativ strengen anthrazitrotem Design. Der Gestaltungswechsel wurde in verschiedenen Filialen bereits in Teilbereichen sichtbar.

In diesem Herbst ist der neue Auftritt erstmals aus einem Guss realisiert worden:

  • Innerhalb des Siegener Einkaufszentrums City-Galerie gab es die Gelegenheit, umzuziehen und die Verkaufsfläche von 700 auf 1000 qm zu erweitern.
  • Parallel wurde mit identischem Konzept die 14 Jahre alte Filiale im Potsdamer Stern Center erneuert (1250 qm).

Verantwortlich für die Gestaltung ist jetzt das Düsseldorfer Architekturbüro Schwitzke & Partner, das auch federführend bei der Korrektur des erst 2008 eröffneten Hauses in Stuttgart (3300 qm) war und auch bei anderen DBH-Buchhandlungen (Weltbild, Weiland) Hand an­legt ebenso wie bei der Schweizer Hugendubel-Beteiligung Orell Füssli.

Für Frauen in den mittleren Jahren

Die Vorgabe an die Architekten für den neuen Hugendubel-Look war, die mit grauer Farbgebung erzielte sachliche Strenge durch mehr Wohnlichkeit, „natürliche“ Farben und Holztöne zu ersetzen und mehr Wohnzimmeratmosphäre und Vertrauen zu er­zeugen, wie der zuständige Schwitzke-Abteilungsleiter Juan Hildebrand erläutert. Als Hauptzielgruppe wurden Familien definiert, mit besonderer Ausrichtung auf Frauen in den mittleren Jahren.

Dazu gehört der Abschied von den teilweise eigenwilligen, eigens für Hugendubel entwickelten Sitzmöbeln, die zwar als Design-Kitzel ein Hingucker waren, aber die weib­liche Kundschaft offenbar polarisiert haben. Stattdessen werden jetzt mit unauffälligen Sesseln Sitzecken gestaltet, teils mit Teppich und Stehlampe als deutliches Zitat bürger­licher Wohn- oder Ar­beitszimmer, teils in der moderneren Variante im Hugendubel-Rot. In beide Varianten sind Bücherregale mit sehr aufgelockerter Bestückung integriert, die den Warendruck zurücknehmen und als Empfehlung einzelner Titel wahrgenommen werden sollen.

So wie das Wohnzimmer die Belletristik-Abteilung signalisiert, sind auch die anderen beiden Sortimentsschwerpunkte durch ge­stalterische Besonderheiten akzentuiert:

  • Auf Kinder- und Jugendbuch verweist ein Baum und eine in Frühjahrsgrün gehaltene Landschaft.
  • Das Themenfeld „Bewusster Leben“ wird durch eine Holzlamellen-Decke und opulent gedeckte Nonbook-Tische ausgewiesen.

Thomas Wilking, wilking@buchreport.de 

aus: buchreport.magazin 12/2010


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