Digitale Weichenstellung auf dem Bildungsmarkt

Über die künftige Bundesregierung und ihre Politik zu spekulieren, fällt derzeit nicht leicht. Das von Union und SPD ausgehandelte Koalitionspapier verweist aber mit seiner Grundmelodie „Digitalisierung ist der ökonomische Basistrend unserer Zeit“ auf Perspektiven für die Buchbranche.

Erstmals trauen sich die Bildungsverlage, von einem Kurswechsel im Schulmarkt zu sprechen, der sich bisher als digitalresistent erwiesen hat. Während die Verlage durchaus seit Längerem in Angebote investieren, die für Tablets und Whiteboards tauglich sind, war der praktische Einsatz in der Fläche neben pädagogischen Bedenken vor allem an mangelnder technischer Ausstattung gescheitert. Das könnte sich angesichts der politischen Agenda pro Bildung und Digitalisierung ändern.

Was die Nutzung digitaler Bildungsmedien mit dem Geschäftsmodell der Bildungsverlage macht, ist dabei noch nicht abzusehen. Gefährdet sind in jedem Fall Teile des buchhändlerischen Schulbuchgeschäfts. Dass die Rolle des Mittlers bei digitalen Angeboten fraglich ist, zeigt ein Blick auf Digitallizenzen im Wissenschaftsmarkt.

Das bisherige Schulbuchgeschäft enthält für den Handel zwar nur kleine Margen, ist aber durch das bisher hohe Volumen eine wichtige Stütze vieler Buchhandlungen. Insgesamt kommt das Print-Schulbuchgeschäft auf einen hohen dreistelligen Mio-Euro-Umsatz.

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