Nicht das Profil schärfen, sondern den Diskurs anregen

Schwindende Mitgliederzahlen stellen die christlichen Kirchen seit vielen Jahren vor Herausforderungen. Auf die fortschreitende Säkularisierung reagieren beide großen christlichen Konfessionen, indem sie bei gesellschaftlichen Veränderungen mitgehen und sich liberalisieren. Das sichere zum einen den weiteren Einfluss der Kirche auf Menschen, die nur noch eine lose Verbindung zur ihr haben, sagt Religionssoziologe Detlef Pollack im Interview mit SPIEGEL GESCHICHTE im Dezember 2017. Diese Entwicklung führe zum anderen aber zu paradoxen Effekten: „Ausgerechnet diejenigen, die stark religiös sind, sind enttäuscht von einer Kirche, die sich anpasst, keine klaren Moralvorstellungen mehr vertritt und die Bibel nicht wortwörtlich nimmt.“ Gerade bei den Menschen, die durch konservative Werte geprägt seien und sich Ordnung und sozialen Zusammenhalt wünschten, fänden die Kirchen „insgesamt eben doch eine höhere Resonanz“. Wirken sich diese Diskussionen auch auf das Selbstverständnis und das Programm der christlichen Verlage aus?

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