Auf lukrativen Umwegen zum Verlag

Einen Verlag für ihre Romane fand sie nicht, also veröffentlichte Amanda Hocking sie als E-Books. Inzwischen ist die 26-Jährige Millionärin – und sicherte sich doch noch einen Buchvertrag.

Ein Jahr nachdem die ehemalige Altenpflegerin Amanda Hocking ihre Romane in digitaler Form selbst herausbrachte und damit nach vorsichtigen Schätzungen des SPIEGEL seit April 2010 mindestens 2,5 Mio Dollar verdiente, hat Amanda Hocking am Donnerstag einen Buchvertrag über vier Bücher mit dem New Yorker Verlag St. Martins’s Press (Macmillan) abgeschlossen. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärte Hocking, dass sie außerdem einige Deals mit ausländischen Verlagen abgeschlossen habe, Deutschland eingeschlossen.

Das erste Buch ihrer neuen „Watersong“-Serie soll im Herbst 2012 in den USA erscheinen. St. Martins’s Press bestätigte den Abschluss wollte aber keine Details bekannt geben. Nach Informationen von Associated Press wurde Hocking eine siebenstellige Summe angeboten.

Seit März 2010 bietet Hocking ihre selbst veröffentlichten Werke auf Amazons Kindle-E-Book-Plattform und im E-Book-Store von Barnes & Noble an. Die Bücher kosten dort zwischen 99 Cent und rund 6 Dollar, Hocking erhält 70% der Umsätze. Ihre Gesamtverkäufe liegen dem SPIEGEL zufolge inzwischen bei 900000 Exemplaren, jeweils 400000 davon verkaufte sie in den ersten zwei Monaten dieses Jahres.

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