Lesung um Fünf vor Zwölf

„Oberhausen-Sterkrade ist einer dieser Stadtteile im Revier, denen es nicht so gut geht“, sagt Buchhändler Arndt Wiebus. Das neu eingerichtete Stadtteilbüro hat darum in diesem Jahr erstmals zu einem „Lesesommer“ aufgerufen und verschiedene Akteure wie die Stadtbibliothek, Cafés und Kulturträger zusammengebracht, um ganz unterschiedliche Veranstaltungsformate anzubieten. Auch Wiebus’ Buchhandlung unterstützt das Projekt finanziell und mit einer eigenen kleinen Veranstaltungsreihe.

Unter dem Titel „Fünf vor Zwölf“ lesen Arndt Wiebus und sein Sohn Tilman Wiebus eine Woche lang täglich um 11.55 Uhr fünf Minuten lang Kurztexte über Buchhandlungen vor. Als Basis dient die Diogenes-Anthologie „Der schönste Ort der Welt – Von Menschen in Buchhandlungen“.

„,Fünf vor Zwölf‘ ist die Situation, in der wir uns im Ruhrgebiet befinden und gleichzeitig eine nette Zeitspanne, um sich Kurztexte anzuhören“, erläutert der Buchhändler seine Idee. Planung und Durchführung im Verbund haben Vorteile:

  • Ideen und Programm wurden im Vorfeld gemeinsam mit den anderen Akteuren entwickelt.
  • Wiebus profitiert von den umfassenden Werbemaßnahmen der Initiative auf Litfaßsäulen, mit Plakaten, Flyern und Programmheft.
  • Einziges Manko: Der Zeitraum für die Reihe ist nicht optimal, da der „Lesesommer“ in die Ferien- und Olympiazeit fällt.

Funktioniert das Konzept, überlegt Wiebus, dauerhaft eine wöchentliche Kurzlesung in seiner Buchhandlung zu etablieren. 

Foto: Seit über 30 Jahren verkauft Arndt Wiebus in seiner Buchhandlung Bücher. Neben einem allgemeinen Sortiment bietet er auch Antiquarisches an und ist im Schulbuchgeschäft aktiv. Den „Sterkrader Lesesommer“ unterstützt er mit Kurzlesungen.

Kommentare

2 Kommentare zu "Lesung um Fünf vor Zwölf"

  1. Und da Herr Buchhändler Wiebus auch noch zudem etwas antiquarische Bücher zu seinem Sortiment anbietet, ist doch da für jeden Leser/in etwas dabei.
    Der ,Sterkrader Lesesommer` hat also insgesamt gesehen für Bücherfreunde sicher Überraschungen zu bieten.
    Mit ,Lesungen um Fünf vor Zwölf` und jede Menge Bücher.
    Sozusagen eine in sich ,tolle Sache` auf die man richtig eine
    Lese-Lust bekommen kann.

  2. Also, wenn dies nicht eine tolle Sache ist, die da Herr Buchhändler Wiebus mit seinem Sohn gestartet hat!
    Ja, es kommt auf die Eigeninitiative an und gerade im Verbund mit der Stadtbibliothek in Oberhausen-Sterkrade und anderen Mitmachern wird doch gezeigt, dass man genau weiß, worauf es ankommt.
    Die Leser/innen müssen wieder mit einer solchen Aktion auf Bücher und diese´Buchhandlung von Herrn Wiebus aufmerksam werden.
    Dies gelingt eben nur in einem gegenseitigen Zusammenstehen und in einem gemeinsamen Einsatz.
    Hier wird nicht gewartet bis die Krise im Buchhandel und in so einem Stadtteil, wie Oberhausen-Sterkrade ganz zuschlägt, sondern man geht jetzt mal diesen Weg.
    Und es ist gut, wenn man zusammen etwas auf die Beine stellt, denn dies fördert die Gemeinschaft untereinander und den
    Zusammenhalt.
    Und wenn mal so eine Aktion in Schwung kommt und dies sich dies durch eine sogenannte Mundpropaganda herumspricht, dann ist das ein bedeutender Gewinn.
    Man kann jetzt nur auf diesem Wege Herrn Wiebus viel Erfolg, Durchhaltevermögen und Glück wünschen.
    Trotz Urlaubs- und Ferienzeit sind auch Leute dort sicher am Ort und unterstützen Herrn Wiebus.
    Ich bin sicher, dass dies dort gut ankommen wird.
    Und dieses Buch der Diogenes-Anthologie:, Der schönste Ort der Welt – Von Menschen und Buchhandlungen – ` ist ein absolutes Highlight, um wieder zu Bücher zu finden.
    Buchhandlungen sind Orte der Kommunikation zwischen Buchhändlern/innen und guten Lesern/innen und dem Medium Buch.
    Möge die Buchhandlung von Herrn Buchhändler Wiebus wieder ein Ort sein, wo man sich trifft, Bücher kauft, liest und sich über ihre Inhalte austauscht.
    Die ,Lesung Fünf vor Zwölf` ist ein Schritt, um wieder mehr auf Bücher aufmerksam zu werden.
    Auch Kinder und junge Menschen sollten wieder mehr zu den Büchern finden, denn diese eröffnen auch bleibende Werte und vermögen oft auch mit ihren Inhalten einen Lebensinn in unserer doch so hektischen Zeit zu vermitteln.
    Und Bücher können auch zu den liebsten und treuesten Freunden werden, denn sie sind immer zur Hand, wenn man darin lesen möchte.
    Möge der ,Sterkrader-Lesesommer` erfolgreich werden.
    Alles Gute nach Oberhausen-Sterkrade.

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