Geht das alles auch ein bisschen schneller?

Die Realisierung von Projekten in Unternehmen braucht ihre Zeit. Wer diesen Prozess beschleunigen kann, spart Ressourcen und letztlich Geld. In der IT-Branche ist eine Methode entstanden, die auch Verlagen helfen kann: Agiles Projektmanagement.
Scrum heißt auf Englisch so viel wie Gedränge, ist aber ein kürzeres Wort – womit man schon beim Thema ist. Denn das Wort Scrum ist auf jeden Fall noch viel kürzer als das Begriffsmonster „Agiles Projektmanagement“, steht aber genau dafür: Für eine Methode, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen. Diese Methode stammt aus der IT-Branche, wird aber auch in Industrieunternehmen seit Jahren erfolgreich praktiziert – und kann auch Verlagen helfen, Projekte schneller zum Abschluss zu bringen.
Vorüberlegung: Worum es geht
Um den Ansatz der Scrum-Methode zu verstehen, muss man sich zunächst in Erinnerung rufen, dass ein Entwicklungsprozess aus einer Reihe von Teilprozessen besteht, die oft auf komplizierte Weise miteinander verknüpft sind, d.h. einander voraussetzen oder auslösen. Theoretisch ist einfach erklärt, wie man diese Kette von Prozessen beschleunigt: Indem man sie nicht nacheinander, sondern gleichzeitig ablaufen lässt. In der Praxis aber machen viele Unternehmen schon bei der Anschaffung von Filtertüten für die Büro-Kaffeeküche die schmerzhafte Erfahrung, dass das leichter gesagt ist als getan.
Angesichts solcher Erfahrungen beruht die Scrum-Methode auf einer im Grunde einfachen Annahme: Wenn man will, dass es schnell geht, muss man die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, die sich über Jahre in einem Unternehmen herausgebildet haben, beherzt ignorieren und nach neuen Regeln spielen bzw. spielen lassen. Denn tatsächlich beschreibt man die Scrum-Methode am besten wie eine Spielanleitung. 

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  • Was bedeutet Scrum?
  • Welche Rollen gibt es?
  • Wie sieht der Prozess aus?
  • Wie integriert man Agiles Projektmanagement ins Tagesgeschäft?
  • Ist Scrum nur etwas für große Unternehmen?

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Kommentare

1 Kommentar zu "Geht das alles auch ein bisschen schneller?"

  1. Fragt sich nur, wie Scrum bei der Buchproduktion eingesetzt werden soll. Dazu müsste man erst einmal definieren, wo die Probleme bei der Buchproduktion liegen. Was im IT- und Online-Bereich gut funktioniert, muss nicht zwangsweise auch hier helfen.
    Beispiel: Bei der agilen Softwareproduktion können schnell 50.-100.000 Bugs (also Fehler) auftreten. Klar, bei der Menge muss man diese natürlich in kleine Häppchen unterteilen (sog. Sprints), die man nach und nach abarbeitet.
    Hier stellt sich schon die Frage: Arbeiten Verlage nicht schon mit bestimmten kurzfristigen und langfristigen Zielen (Sprints)? Z. B.: Bis Januar 2016 muss das Buch lektoriert und bis März muss es im Druck sein.
    Kurz gesagt: Je komplexer die Produktion, desto besser ist z. B. Scrum. Ansonsten macht man es sich vielleicht nur unnötig kompliziert.

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