Tonarten und Stile der Schweizer Literatur

Die fünf Kandidaten für die Shortlist des Schweizer Buchpreises wurden jetzt verkündet. Auffällig: Ralph Dutli, Jonas Lüscher und Jens Steiner waren bereits auf der Longlist des Deutschen Buchpreises vertreten, haben es aber nicht ins Finale geschafft. 
Die nominierten Titel:
  • Ralph Dutli: „Soutines letzte Fahrt“ (Wallstein Verlag)
  • Roman Graf: „Niedergang“ (Knaus Verlag)
  • Jonas Lüscher: „Frühling der Barbaren“ (C.H.Beck)
  • Jens Steiner: „Carambole“ (Dörlemann Verlag)
  • Henriette Vásárhely: „immeer“ (Dörlemann Verlag)
Die Titel spiegelten „die eindrückliche Spannweite und die Originalität des literarischen Schaffens in der deutschen Schweiz wider“, erklärte Jury-Sprecherin Christine Lötscher und lobte insbesondere die Vielfalt: „Von der visionären Sprachorgie über ein feinfühliges Suchen nach der Sprache im Verstummen und einem vielstimmigen Umkreisen dessen, was Gemeinschaft ausmacht, bis zu einem mit gnadenloser Konsequenz erzählten Roman und einer intelligent gebauten Novelle präsentiert die Shortlist unterschiedlichste Tonarten und Stile.“
Insgesamt haben in diesem Jahr 53 Verlage 82 Titel für den Buchpreis eingereicht. 30 der teilnehmenden Verlage kommen aus der Schweiz, 20 aus Deutschland und 3 aus Österreich. Zugelassen werden nur Schweizer Autoren. Die Fokussierung auf Schweizer Literatur wurde im vergangenen Jahr von buchreport-Korrespondent Urs Heinz Aerni kritisiert.

Der Jury für den Schweizer Buchpreis 2013 gehören an:

  • Christine Lötscher (freie Literaturkritikerin und Jury-Sprecherin 2013)
  • Franziska Hirsbrunner (Redaktorin Radio SRF)
  • Alexandra Kedves (Kulturredaktorin und Literaturkritikerin „Tages-Anzeiger“)
  • Andreas Nentwich (Literaturkritiker und Redaktor Wochenzeitschrift „Sonntag“)
  • Thomas Strässle (Literatur- und Kulturwissenschaftler, Universität Zürich/HDK Bern)

Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz

Die nominierten Autorinnen und Autoren werden ihre Bücher auf einer Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz präsentieren. Den Start machen zwei Auftritte an der Frankfurter Buchmesse (11. und 12. Oktober). Danach führt die Reise über Hamburg, Wien, Berlin und Düsseldorf nach Bern (19. Oktober, Kornhausforum), Zürich (25. Oktober, Literaturhaus im Rahmen von „Zürich liest“) und schliesslich nach Basel, wo die fünf Nominierten ihre Bücher am Internationalen Literaturfestival BuchBasel (25. und 26. Oktober) vorstellen werden.

Preisverleihung am 27. Oktober 2013

Der Schweizer Buchpreis wird von LiteraturBasel und vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV ausgerichtet. Der Sieger erhält 30000 Franken, die übrigen Nominierten je 2500 Franken. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 27. Oktober, im Foyer des Theaters Basel um 11.00 Uhr statt.
Die bisherigen Gewinner sind Rolf Lappert, Ilma Rakusa, Melinda Nadj Abonji, Catalin Dorian Florescu und Peter von Matt

Hier finden Sie einen Flyer zu den nominierten Titeln

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