Ich tue enorm viel für die Lesekultur

„Meine Stadt braucht mich, weil…“ – Buchhändler von Rügen bis Bern haben sich während der Leipziger Buchmesse an der Kampagne der Berliner Agentur Literaturtest beteiligt (hier mehr). Die zweite Runde startet zu den Buchtagen in Berlin (20., 21. Juni), und wieder haben Sortimenter die Gelegenheit, sich von der Fotografin Sabine Felber kostenlos ablichten zu lassen und Statements zu ihrer „Mission“ abzugeben. Neu in der zweiten Runde: Alle Teilnehmer können sich in Kurzinterviews zu Gegenwart und Zukunft ihres Geschäfts äußern, die Antworten werden zusammen mit den Fotos auf buchreport.de veröffentlicht. 
Terminvereinbarungen für den 20. oder 21. Juni 2013 sind ab sofort möglich bei Gabriele Schmidle (schmidle@literaturtest.de, Tel. 030-5314070-14).
Zur Einstimmung werden bis zu den Buchtagen Interviews mit den bisherigen Kampagnenteilnehmern veröffentlicht. Den Anfang macht Stefanie Hetze von der Buchhandlung Dante Connection in Berlin. 
Meine Stadt braucht mich, weil…
ich zusammen mit meinen Kolleginnen enorm viel für die Lesekultur tue, mit viel Leidenschaft und Begeisterung – jeden Tag. Wir lesen den Kleinsten vor Ladenöffnung vor, begleiten Veranstaltungen in Schulen, laden zum Welttag des Buches mit Aktionen in die Buchhandlung ein. Lesungen und Buchpräsentationen für erwachsene Leser bei uns und in benachbarten Cafés sind selbstverständlich. Jeden Monat empfehlen wir unter www.danteconnection.de unsere aktuellen Lieblingsbücher, die „Danteperlen“. Ein riesiges Publikum erreichen wir mit der „Langen Buchnacht in der Oranienstraße“, die wir mit unseren Kollegen aus dem Verein Lange Buchnacht zum mittlerweile 15. Mal organisieren. Da strömen aus ganz Berlin Menschen nach Kreuzberg und lassen sich ab nachmittags bis tief in die Nacht von literarischen Veranstaltungen anregen und inspirieren.
So verändern E-Books mein Geschäft…
Bislang sind E-Books bei uns ohne große Relevanz für die Gesamtumsätze. Sehr wohl bieten wir sie entsprechend der Bestände des Barsortiments und mit den damit einhergehenden Einschränkungen, was die Nutzungsmöglichkeiten und Reader betrifft, an – auch über unseren Webshop. Wir verfolgen die Weiterentwicklungen des Mediums mehr als aufgeschlossen. Doch sind wir uns auch im Klaren darüber, dass der unternehmergeführte Buchhandel in dem Ringen um den E-Book-Markt keine große Rolle spielen wird. Dazu kommt, dass, bei all den digitalen Möglichkeiten, neben der literarischen Qualität eines Buches für uns nach wie vor besonders sinnliche Kriterien wie Gestaltung, Format und Haptik wichtig sind, die auch von unseren Kunden geliebt und wertgeschätzt werden. Daran wird sich nichts ändern.
So sollte meine Buchhandlung in fünf Jahren aussehen und arbeiten…

Im Prinzip will ich weitermachen wie seit beinahe zwanzig Jahren: Mit Freude und Engagement die besten, wichtigsten und schönsten Bücher aussuchen und sie verlässlich unseren Kunden empfehlen und verkaufen. Das wird auf den unterschiedlichsten Wegen und in diversen Formaten passieren. Im Vordergrund steht dabei immer, dass die Menschen bei uns Entdeckungen machen können, sei es auf unserer Homepage, bei Veranstaltungen oder direkt in unserer Buchhandlung. Wir werden an allen Punkten weiter feilen und uns weiter im Kiez vernetzen – darin liegt eine große Qualität. Im Mittelpunkt soll weiter stehen, das Glück und den Reichtum, die Literatur bedeuten, tagtäglich weiter zu geben, da sozusagen ansteckend zu wirken. 

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