Weltweiter Aufschrei

Der Verband deutscher Schriftssteller (VdS) will zum Welttag des Buches auch  die Publikations- und Meinungsfreiheit thematisieren. Alle Organisatoren von Lesefesten zum 23. April – ob Autoren, Schulen, Buchhandlungen und Verlage – sollten zugleich daran erinnern, dass viele Menschen nicht nach eigenem Ermessen Bücher lesen könnten, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.

 „Der Welttag des Buches muss zugleich ein weltweiter Aufschrei sein gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit, gegen Bildungsarmut und gegen staatliche Repressalien“, so Imre Török (Foto), Vorsitzender des Schriftstellerverbands.

Die Unesco habe den 23. April zum Welttag des Buches und des Urheberrechts ausgerufen. Das Urheberrecht sei nicht nur in diktatorischen und völlig verarmten Ländern in großer Gefahr, weltweit kämpften Worturheber seit langem gegen die Aushöhlung oder gar Abschaffung ihrer Rechte.

„Wir wollen und sollen den Welttag des Buches ausgelassen feiern. Doch wir dürfen nie vergessen, wie schnell die Pflanzen der Zivilisation von Wüsten der Armut, der Erniedrigung, der geistigen Ausbeutung und Unterdrückung zugedeckt werden können“, so Török.

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