Julia von dem Knesebeck: Vermessung der Buch-Welt

Bücher brauchen Platz. Das wird vor allem auf der Frankfurter Buchmesse jedem Besucher deutlich. Aber vor allem für die Aussteller ist das ein Problem. Trotz der vielen Hallen scheint nicht genug Platz für alle Neuerscheinungen zu sein.

Bücher brauchen Platz. Das wird vor allem auf der Frankfurter Buchmesse jedem Besucher deutlich. Aber vor allem für die Aussteller ist das ein Problem. Trotz der vielen Hallen scheint nicht genug Platz für alle Neuerscheinungen zu sein.

Auf Internetseiten ist hingegen viel Platz, beinahe unbegrenzt. Aber gerade für Online-Angebote rund um das Thema Buch stellt sich auf der Messe die Frage, wie man praktisch unbegrenzten „Webspace“ ansprechend präsentieren kann.

Ein Liebling einer jeden Leseratte – das  Buchregal – darf dabei am Stand nicht fehlen. Auch wenn es neben Laptop und Bildschirm deplatziert erscheint, im letzten Jahr haben wir für dieses fehlende Buchregal Journalistenschelte bekommen: „Buchmesse ohne Buchregal, ein Unding. Wenn so die Zukunft der Buchbranche aussieht, na dann Gute Nacht!“

Auf Books & Bytes, dem Stand, den wir zusammen mit der Buchmesse auch dieses Jahr zum zweiten Mal organisieren (Halle 3.0 B100), präsentieren wir Projekte rund ums Thema Lesen und Digitalisierung – eines davon ist unsere Online-Buchhandlung bilandia. Die Herausforderung besteht für alle Teilnehmer gerade darin, die Möglichkeiten und Chancen der digitalen Welt mund- und messegerecht zu präsentieren: Ganz ohne http, www,  Email und soziale Netzwerke? Wie stellt man den unendlichen Raum des Netzes dar, wie wird der Stand gut genutzt?

Auch bilandia – intelligenter lesen! kommt dieses Jahr nicht ohne Bücherregal aus. Allerdings mit mehr Platz für geistige Räume als auf dem Stand. Und wer weiß: Nachdem die Plattensammlung schon auf den Mp3 Player gewandert ist, vielleicht zieht das Bücherregal auch bald (zumindest teilweise) dorthin, wo es viel Platz gibt. Ins Internet und auf Ebook Lesegeräte.

Ob mit oder ohne Buchregal, ich wünsche allen Lesern eine gute Messe mit viel Raum für Gespräche und Ideen. Schauen Sie doch auch bei Books & Bytes vorbei – ganz undigital. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Julia von dem Knesebeck ist Gründerin von bilandia.de. Das Portal verknüpft eine intelligente Suche nach Büchern mit einer Community

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Kommentare

1 Kommentar zu "Julia von dem Knesebeck: Vermessung der Buch-Welt"

  1. Holger Holger Timm | 12. November 2009 um 3:10 | Antworten

    Wohin mit den gelesenen Büchern?
    Geht es Ihnen auch gelegentlich so? Sie haben ein Buch gekauft, und nachdem Sie es gelesen haben, sagen Sie sich: „Eigentlich könnte ich es jetzt entsorgen, sooo gut war es nun auch wieder nicht.“ Aber wer mag schon ein Buch wegwerfen? Also wandert es ins Bücherregal, und das platzt allmählich aus allen Nähten.
    Hier setzt dieIdee von buxfux.de an: Wenn Sie ein Buch von diesem Internet-Buchändler innerhalb von 6 Monaten zurückgeben, erhalten Sie 40% des Preises erstattet – vorausgesetzt natürlich, Sie haben es sorgsam behandelt.
    Selbstverständlich dürfen Sie das Buch auch behalten, wenn es Ihnen gefällt. In diesem Fall bleibt es bei dem gezahlten Preis.

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