Perfektes Timing

Die „Zeit“ huldigt dem Schriftsteller Ray Bradbury (Foto) – und seinem deutschsprachigen Verlag Diogenes, weil er „das sensationelle Frühwerk“ des Autors in einer „Kassette mit drei orangegrellen, gewissermaßen lodernden Leinenbänden“ neu herausgebracht hat.

„Besser kann ein Verlagstiming nicht sein“, schwärmt die Wochenzeitung: „Kaum ist die erste Sonde weich auf dem Mars gelandet, versorgt uns der Diogenes Verlag mit Ray Bradburys vor sechzig Jahren geschriebenen ,Mars-Chroniken’; kaum haben wir des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung auf deutschen Plätzen schamrot gedacht, werden wir mit einer erweiterten Neuausgabe von ,Fahrenheit 451’ konfrontiert, dem einst schockierenden Roman einer geistfeindlich feuerspeienden Zivilisation. Und kaum hat der Trend zur Tätowierung unsere unsinnigsten Körpergegenden erobert, sehen wir uns einem skurrilen Modell gegenüber, dem ,Illustrierten Mann’ des gleichen Autors.“
„Zeit“ (Seite 51)

NACHGELESEN – Bücher heute in den Zeitungen

Belletristik

Nathan Englander: Zur Linderung unerträglichen Verlangens. Erzählungen. Sammlung Luchterhand 2008, 9 Euro
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Martha Gellhorn: Muntere Geschichten für müde Menschen. Novellen. Dörlemann Verlag 2008, 21,90 Euro
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Seite 30)

Christine Grän: Heldensterben. Roman. Eichborn 2008, 32 Euro
nzz.ch

Henri Thomas: Das Vorgebirge. Roman. Suhrkamp 2008, 12,80 Euro
„Zeit“ (Seite52)

Viktorija Tokarjewa: Liebesterror. Erzählungen. Diogenes 2008. 217 S., 19,90 Euro
nzz.ch

Sachbuch

Peter-André Alt: Klassische Endspiele. Das Theater Goethes und Schillers. C.H. Beck 2008, 26,90 Euro
“Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Seite 30)

Hans Fallada / Anna Ditzen: Wenn du fort bist, ist alles nur halb. Briefe einer Ehe. Aufbau 2007, 24,95 Euro.
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Torsten Körner: Götz George. Mit dem Leben gespielt. Scherz Verlag 2008, 19,90 Euro
„Zeit“ (Seite 53)

Richard Rorty: Philosophie als Kulturpolitik. Suhrkamp 2008, 28,80 Euro
„Süddeutsche Zeitung“ (Seite 14)

Oliver Sacks: Der einarmige Pianist. Über Musik und das Gehirn. Rowohlt 2008, 19,90 Euro
nzz.ch

VORAUSGESEHEN – Der Filmtipp

Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) sind beste Freundinnen, die in jeder Lebenslage zusammenhalten. Die erste Liebe bietet da jede Menge Problemstoff: Legasthenikerin Mila ist in einen Referendar verschossen, der ausgerechnet mit ihrer Mutter (Anke Engelke) im Bett landet. Hanna will ihr Gesangstalent bei einer Castingshow beweisen, wird aber von ihrem Freund zum Lauftraining genötigt. Und Kati verliebt sich in Brian (Wilson Gonzalez Ochsenknecht), der mit der Klassenzicke abschiebt.

Regisseurin Ute Wieland vermischt in „Freche Mädchen“ Wirklichkeit mit Traumsequenzen und Wunschgedanken, die ganz der Vorstellungswelt von Pubertierenden entspringen, zu einer unterhaltsamen Teeniekomödie.

Als Vorlage für den Film dient die Buchreihe „Freche Mädchen – Freche Bücher“, die seit 2000 im Thienemann Verlag erscheint. Die Bücher wurden in 19 Sprachen übersetzt und weltweit über 6 Mio Mal verkauft. Ab Juni 2008 gibt es die frechen Mädels auch im Manga-Format. „Freche Mädchen“ ist ab heute in den Kinos.

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Droemer
3
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Ullstein
4
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Suhrkamp
5
Beckett, Simon
Wunderlich
28.11.2016
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