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Verlage
Donnerstag, 25. Oktober 2012 (08:42 Uhr)


Selfpublishing USA: E-Book-Titelzahl wächst am schnellsten

„Aus der düsteren Ecke herausgekommen“

Der Selfpublishing-Markt in den USA wächst rasant. Nach einer Statistik der Marktforscher von Bowker ist die Zahl der Titel seit 2006 fast verdreifacht worden. Auf dem Markt herrsche bei den Anbietern eine extrem hohe Konzentration.

Laut Bowker liegen aktuell rund 235.000 gedruckte oder digitale Selfpublishing-Titel vor, 287% mehr als vor sechs Jahren. Zwar wüchsen beide Bereiche weiterhin, die Zahl der E-Books lege allerdings stärker zu: 

  • Aktuell hätten gedruckte Bücher zwar mit 63% den größten Anteil an allen Selfpublishing-Titeln.
  • Seit 2006 sei die Zahl der digitalen Titel allerdings um 129% gewachsen, die Zahl der P-Bücher „nur“ um 33%.

„Es sind längst nicht mehr nur Selbstkostenverlage am Werk – Selfpublishing kommt aus der düsteren Ecke heraus und ist auf dem Weg zum Mainstream“, erklärt Bowker-Manager Beat Barblan.

Kontrolliert werde der Selfpublishing-Markt von einer Handvoll an Firmen:

  • 2011 habe die Amazon-Tocher Createspace den Print-Sektor dominiert, mit 39% der gedruckten Titel; Die Zahl der Createspace-Titel sei seit 2006 um 1700% gestiegen.
  • Bei den E-Books habe Amazon-Rivale Smashwords die Nase vorn gehabt (47% der E-Book-Titel).
  • Daneben spielten nur noch Author Solutions (gehört inzwischen zu Penguin) und Lulu Enterprises eine Rolle; von den restlichen Firmen habe kein Unternehmen einen Marktanteil größer als 10%.

In einer früheren Studie hatte Bowker auch Genres und Preise von Selfpublishing-Titeln untersucht (hier mehr).

Zum Erfolg von Selfpublishing äußert sich Aaron Rosenstein, Manager bei Createspace, im Videointerview mit buchreport.de geäußert:



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