Dossier zum Amazon Kindle
Seit Amazon vor vier Jahren als E-Book-Pionier an den Start ging, hat sich der Markt mit digitalen Büchern – vor allem in den USA – Schritt für Schritt etabliert, inzwischen verkauft Amazon mehr Kindle-Books als gedruckte Bücher. Das Dossier zeigt, wie sich der Online-Händler im internationalen E-Book-Markt behauptet , den Markt mit Büchern umgekrempelt und zunehmend auch zum Verleger wird.
Wachstums- und Bremsfantasien
Bewegung und Spekulation im E-Book-Markt: Multifunktionsgeräte und höhere Preise für E-Books könnten den Markt anheizen oder abkühlen.
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Schlacht am digitalen Buffet
Vier Wochen, bevor Steve Jobs (re.) den iPad auf den Markt bringt, hat der Kampf um E-Book-Rechte an
Vehemenz gewonnen. Während Amazon (Foto: Jeff Bezos) eine Charmeoffensive bei Agenten und
Autoren gestartet hat, buhlen reine E-Book-Verlage um lukrative
Backlist-Titel.
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Seattle kapituliert vor New York und Cupertino
Der in der vergangenen Woche zugespitzte Preiskrieg zwischen Amazon und Apple/Macmillan ist vorerst entschieden: Jeff Bezos (li.) beugt sich dem Druck und bietet die E-Books von Verleger John Sargent (re.) künftig teurer an. Der von Apple-Chef Steve Jobs (Mitte) initiierte Schritt könnte der erste Schritt einer Abkehr vom umstrittenen 9,99-Dollar-Kurs sein.
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Kindle eindeutschen
In diesen Tagen wird auch in Deutschland der großformatige E-Reader Kindle DX ausgeliefert. Und um diesen prompt auch eindeutschen zu können, forciert Amazon die Ergänzung des Programms um deutschsprachige Titel.
Update: Amazon erhöht die Verkaufsprovision.
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Attacke auf die Preisbindung?
Drei Monate, nachdem Amazon das Kindle-Programm jenseits der USA ausdehnte, können auch deutsche Autoren und Verlage ihre Titel anbieten. Allerdings sind die Konditionen eher mau. Außerdem dürfte der Streit um die Preisbindung für E-Books erneut aufflammen.
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Angriff auf dem Bildungsmarkt
Rund drei Monate, nachdem Amazon den internationalen Vertrieb des 6
Zoll großen E-Book-Lesegeräts Kindle gestartet hat, folgt der große
Bruder: Ab 19. Januar liefert der Onliner das 9,7-Zoll-Modell Kindle DX
in über 100 Länder weltweit aus. Kosten des besonders auf „Heavy User“ zugeschnittenen Geräts: 489 Dollar
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Digital schlägt gedruckt
Bevor in den kommenden Tagen weitere Bilanzen der Onlinehändler zum
Jahresfinale veröffentlicht werden, hat der E-Primus Amazon die Karten
auf den Tisch gelegt. Und diese zeigen eine beeindruckende Verlagerung des Geschäfts
auf die digitale Schiene.
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Ausweitung der Amazon-Zone
Täglich könnte man mit den News aus der Schönen Neuen E-Book-Welt ganze
Zeitungen füllen. Heute neu: Amazon bietet die Kindle-App
fürs iPhone auch in Deutschland an. Barnes & Noble-Reader gehacked,
Internet Archive setzt auf Kindle-Format.
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Dumping zum heiligen Abend
Nachdem Verlage wie Simon & Schuster aus Verärgerung über Dumping-Preise für E-Book-Bestseller bei Amazon & Co. erklärt haben, ihre elektronischen Bücher künftig erst verspätet zu veröffentlichen, schießen die Onliner zurück – und drehen weiter an der Preisschraube.
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Kindle auch ohne Kindle
Acht Monate, nachdem Amazon das E-Book-Programm Kindle auf Apples iPhone ausgeweitet hat, forciert der US-Onliner die Loslösung von der eigenen Reader-Hardware. Seit heute können Kunden die Kindle-Bücher auch auf ihren Computern lesen, auch in Deutschland.
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Adieu, Verlagsbetrieb
Während Verlage und Agenten diesseits und jenseits des Atlantiks mit Blick auf die Höhe der Autorenhonorare bei E-Books im Clinch liegen, schaffen Autoren ihre eigenen Tatsachen. In den USA hat sich ein Bündnis von Autoren gebildet, die ihre Bücher exklusiv über Amazons Kindle- und Sonys Reader-Programm vertreiben wollen.
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Jagd auf den Kindle eröffnet
Während Amazon hofft, dass der Kindle auch jenseits der USA den elektronischen Funken überspringen lässt, setzt Apple auf dem Markt für E-Bücher seinerseits starke Akzente: Digitale Bücher haben den bisherigen Spitzenreiter im App-Store überholt.
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Ausweitung der E-Zone
Damit hatte im Vorfeld der Buchmesse kaum einer
gerechnet: Amazon weitet das Kindle-Programm jenseits der USA aus und
liefert das E-Book-Lesegerät in 100 Länder weltweit, darunter Deutschland.
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Sommerstart später
Die Vermutungen, warum Amazon hierzulande mit dem E-Book-Programm Kindle noch nicht gestartet ist, haben sich bestätigt: Nach einer Meldung der „Wirtschaftswoche“ konnte sich der US-Onliner mit Mobilfunkbetreibern wie T-Mobile und Vodafone nicht auf einen Vertrag einigen – die Preisvorstellungen der Telefongesellschaften seien nach Einschätzung der Amazon-Manager überzogen.
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Stück vom Milliarden-Kuchen
Fast zehn Monate, nachdem erste Mutmaßungen zu einem größeren Kindle
in Technik-Blogs auftauchten, hat Amazon heute Fakten folgen lassen.
Mit dem neuen Lesegerät (Kindle DX) will der Onlinehändler neben den
Lesern von Zeitungen und Magazinen besonders den akademischen Markt
erschließen.
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Ausweitung der Gewinnzone
Hitzewellen in der Gerüchteküche: Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ setzen mehrere US-Verlage auf Alternativen zu Amazons E-Book-Lesegerät Kindle. Außerdem stehe iPod-Erfinder Apple mit einem Reader in den Startlöchern.
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Kindle auch ohne Kindle
Während die deutsche E-Book-Branche über den Start des digitalen Vertriebs über Libreka & Co. sinniert, sorgt Amazon für eine Überraschung. Ab sofort können US-Kunden die E-Books aus dem Kindle-Programm auch per iPhone oder iPod touch bestellen und lesen – ohne in Besitz eines Kindle-Lesegeräts zu sein. Dies hat Implikationen für den Europa-Start von Kindle.
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„Jedes Buch in 60 Sekunden“
Das Wichtigste vorab: Das weltweit von Journalisten mit großen Augen erwartete neue Kindle dürfte in Deutschland zumindest in den kommenden Monaten kaum zur Welt kommen. Doch die Präsentation des neuen E-Book-Lesegeräts von Amazon zeigt, wie ehrgeizig der Onliner auf die digitale Schiene setzt – und dabei möglicherweise sogar hohe Anlaufverluste in Kauf nimmt.
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Amazon wird Verleger
Zwar beginnt die heiß erwartete Pressekonferenz zum Start des neuen Kindle-Geräts erst gegen 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Doch schon jetzt sickern immer mehr Details durch. Wichtigster Schachzug der Onliner: Für die Einführung wird Amazon zum Verleger – das Unternehmen aus Seattle hat sich das neue Werk von Stephen King gesichert, das exklusiv via Kindle angeboten wird.
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Krieg der Formate
Zwar müssen alle Zukunftsprojekte von Amazon, die im Vorfeld ihrer Bekanntgabe durchsickern, stets mit einem Fragezeichen versehen werden – die Öffentlichkeitsarbeiter sind chronisch verschwiegen. Und dennoch zeichnen sich zwei Neuerungen rund um das E-Book-Lesegerät „Kindle“ ab: Amazon stellt in Kürze die zweite Generation des Geräts vor. Und will offenbar das hauseigene Format Mobipocket mit allen Mitteln durchsetzen.
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Zündet der Kindle auch in Deutschland?
In der vergangenen Woche hat buchreport.de Interviews mit acht Internet-Experten über die Perspektiven elektronischer Bücher auf dem deutschen Buchmarkt veröffentlicht. Heute folgt die Zusammenfassung der Ergebnisse.
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„Kindle" für den Lehrbuch-Markt
In Amazons Halbjahresbericht (der Umsatz- und Gewinnzuwächse vermeldet) wird dem E-Book-Lesegerät „Kindle" nur eine Zeile gegönnt, derzufolge 140.000 Titel zur Verfügung stehen. Nach Informationen des Tech-Blogs Crunchgear arbeitet Amazon aber an der nächsten Generation des E-Book-Lesegeräts:
Demnach soll im Oktober, fast ein Jahr nach dem
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Verbrennungsmotor fürs Lesen
Amazons E-Book-Lesegerät „Kindle“ bleibt ein Rätsel. Absatzzahlen nennt Amazon nicht. Bis Ende April war das Gerät angeblich ausverkauf. Vor wenigen Tagen nun hat der Versender den Preis des E-Book-Readers um 40 auf nunmehr 359 Dollar gesenkt...
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