Der neue Horizont

Die ganze Palette: Zunächst war es die von großen Fachverlagen und später auch US-Publikumsverlagen entworfene Vision einer weltweiten Wertschöpfungskette. Doch inzwischen experimentieren auch mittelständische deutsche Verlage damit, ihre Inhalte auf eigene Faust im Ausland auszukoppeln, in der Hoffnung, für neue starke Wachstumsimpulse zu sorgen, die auf dem heimischen Markt kaum mehr zu erreichen sind.

Ermöglicht wird dies insbesondere durch das dichte internationale Vertriebsnetz der Medien-Shops von Amazon, Google und Apple sowie die immer breiter aufgestellten Digitalauslieferungen, die teilweise mit großem Tempo ins Ausland streben. Aktuell sind die entsprechenden Aktivitäten deutscher Verlage disparat. Sie reichen von einzelnen Feldversuchen (wie bei Econ, Becker Joest Volk und der Verlagsgruppe Random House) über ein forsches Vorantasten (wie z.B. von Cora/Harlequin in der Türkei) bis hin zu breiteren, klar strategisch motivierten Vorstößen wie bei Bastei Lübbe und MairDumont:

Während der reine Vertrieb im Ausland angesichts der internationalen Vernetzung von Amazon und Co. keine allzu schwierige Aufgabe ist, bleibt die Herausforderung, die Inhalte in der Ferne zu vermarkten. Dabei setzen Verlage verstärkt auf lokale Partner mit etablierten Marketingstrukturen.

Die bisherigen Teile des buchreport.de-Jahresrückblicks:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 8

Teil 9

Teil 10

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Der neue Horizont"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten elektronisch gespeichert werden. Diese Einverständniserklärung können Sie jederzeit gegenüber der Harenberg Kommunikation Verlags- und Medien-GmbH & Co. KG widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutz-Richtlinien

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*