»Das Kongo Tribunal« kommt in die Kinos

Der Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“ zeigt die Hintergründe und Zusammenhänge des Konflikts, um zu verdeutlichen, dass im Kongo eine neokoloniale Weltordnung am Werk ist (Foto: Real Fiction Filmverleih).

Seit über 20 Jahren wütet im Osten Kongos ein Bürgerkrieg, der bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Um die Hintergründe dieses Konfliktes herauszuarbeiten, realisierte der Schweizer Theaterregisseur Milo Rau im Sommer 2015 im Kriegsgebiet einen fiktiven Prozess, das „Kongo Tribunal“. Dazu lud er Opfer, Milizionäre, Regierungsvertreter, Oppositionelle, Unternehmer und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen vor ein Tribunal.

Vor einer internationalen Jury aus Menschenrechtlern, Juristen, Wissenschaftlern und Journalisten kamen alle Konfliktparteien zu Wort, ohne jedoch juristische Konsequenzen fürchten zu müssen. Das Ergebnis war „das ambitionierteste politische Theaterprojekt, das je auf die Bühne kam“, wie der britische „Guardian“ schrieb. Der jetzt im Kino anlaufende Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“ hat die Arbeit an dem Projekt begleitet.

In Buchform bietet „Das Kongo Tribunal“ beim Verbrecher Verlag einen umfassenden Überblick zu dem Theaterprojekt. Neben Zeugenaussagen und Statements der Jury versammelt der Band Reden, Interviews, Analysen, Richterplädoyers und Presseberichte.

 

Weitere Kinostarts mit Buchbezug am 16. November:

»The Justice League«

Die Welt steht einer großen Bedrohung gegenüber. Daher beschließen Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) sich auf die Suche nach sogenannten Metahumans zu machen. Fündig werden sie in Aquaman (Jason Momoa), The Flash (Ezra Miller) und Cyborg (Ray Fisher). Zusammen mit Superman (Henry Cavill) bilden sie die Justice League, um die Erde gegen größere Gefahren zu verteidigen.

Ähnlich wie es Marvel mit seinen „Avengers“ vorgemacht hat, bringt nun auch DC mit „The Justice League“ die Vereinigung seiner größten Helden auf die Kinoleinwand. Die Comics zu der Serie erscheinen bei Panini. Hier liegen neben den seriellen Titeln auch die „Justice League Anthologie“ und das „Justice League Moviel Special“ vor.

 

»Wer war Hitler«

In einer Kollage aus Bildmaterial und kommentierendem Text setzt sich der Filmemacher Hermann Pölking mit Adolf Hitler auseinander. Dabei lässt er nur den Diktator und seine Zeitgenossen selbst zu Wort kommen. Rund 40% des verarbeiteten Archivmaterials sind bisher ungesehen.

Beim be.bra Verlag erscheint zum Film der Quellenband „Wer war Hitler“. Auf fast 800 Seiten werden die auch im Film präsentierten „Ansichten und Berichte von Zeitzeugen“, von Mitstreitern, Gegnern, von Staatsmännern und von Angehörigen dargestellt.

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