Die Macht der Sprache

Donald Trump wird belächelt, beschimpft und bejubelt. Dass der Multimillionär aber tatsächlich Präsident werden könnte, besorgt nicht nur viele Europäer. 600 US-Schriftsteller positionieren sich jetzt in einem offenen Brief gegen den Kandidaten.
Neben Stephen King sind zahlreiche bekannte Autoren und 10 Pulitzer Prize-Gewinner als Unterzeichner vertreten, darunter Cheryl Strayed, Dave Eggers, Junot Diaz, Amy Tan, Mary Roach, Tobias Wolff, Richard Russo, Michael Chabon und Roy Blount Jr. Und die Liste wächst.
In dem Brief heißt es unter anderem: „Als Schriftsteller sind wir uns besonders der vielen Arten, in denen Sprache im Namen der Macht missbraucht werden kann, bewusst.“ Amerika sei von Anbeginn an ein großes Experiment gewesen, bei dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammengekommen sind. Ein Kandidat, der Aggression befördere, Gegner niederschreie und Frauen und Minderheiten verunglimpfe, verlange eine sofortige und kraftvolle Antwort.
Donald Trump ist im Übrigen auch selbst Autor mehrerer Bücher. Sein letztes Buch „Crippled America: How to Make America Great Again“ ist 2015 in den USA bei Threshold Editions erschienen. In Deutschland ist „Great Again!: Wie ich Amerika retten werde“ vergangene Woche im Plassen Verlag erschienen.

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