Aus Daten Bücher machen

In der immer stärker datengetriebenen Medienbranche suchen Unternehmen nach neuen Ansätzen. Das Start-up Inkitt aus Berlin konzentriert sich auf Data Driven Publishing. Dazu ermittelt es über seine Plattform Leserdaten und filtert so Geschichten mit Potenzial heraus, die anschließend veröffentlicht werden.
Inkitt wurde 2015 von Ali Albazaz und Linda Gavin in Berlin gegründet. Die Nutzer der englischsprachigen Plattform sind vor allem in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien verortet. Auf der Plattform können Autoren ihre Texte einreichen, die dann von der Community gelesen werden können. Seit der Gründung haben nach Angaben des Unternehmens eine halbe Million Leser Geschichten auf Inkitt gelesen.
Inkitt ermittelt anhand von Algorithmen Daten zum Leseverhalten. Die beliebtesten Stoffe werden anschließend in Kooperation mit Verlagen veröffentlicht. 
Mit Tor Books, einer Tochter von Macmillan, hat das junge Unternehmen einen ersten Partner gefunden, der den Titel „Bright Star“ der texanischen Autorin Erin Swan in gedruckter Form herausbringen wird. Der Titel ist Teil der „Sky Rider“-Serie und soll im Sommer 2017 erscheinen. Inkitt hatte zuvor einen Schreibwettbewerb ausgerichtet und war so auf den Titel gestoßen. Darüber hinaus publiziert Inkitt selbst weitere beliebte Stories als E-Books.

Kommentare

1 Kommentar zu "Aus Daten Bücher machen"

  1. Ich kenne Inkitt um ehrlich zu sein vor allem als unfassbar nervige Spamschleuder.
    Es gibt mehrere Twitteraccounts, die offiziell nicht mit Inkitt zusammenhängen, die aber nichts anderes zu tun scheinen, als jeden Account auf Twitter anzuschreiben, meist mit mehr oder weniger dem gleichen Wortlaut.
    Ich erhielt gleich zwei davon. Einmal bei meinem Autorenforum:

    @AntiKreaTief Hi AntiKreaTief, Would you fancy publishing a novel with us? inkitt.com/grand?utm_sour… Ciao

    Einmal bei meinem Buchblog:

    @feuerflocke Hi feuerflocke! Would you like to publish a novel with us? inkitt.com/grand?utm_sour… xoxo Linda

    Beides von verschiedenen Twitter-Accounts, die offiziell nicht zusammenhängen.
    Ich habe mir die Mühe gemacht, jeweils zu antworten, was sie sich bitte davon versprechen, den Twitteraccount eines deutschsprachigen Buchblogs und eines deutschsprachigen Autorenforums anzuspamen.
    Den Originalstatus und meine Antworten kann man hier einsehen: https://twitter.com/book_spira

    Es ist mir relativ egal, wie gut das Konzept von denen ist oder wie erfolgreich es ist. Firmen, die auf Twitter nicht einfach nur Litfaßsäulenmarketing (50 Tweets mit „Kauf mein Produkt! Es hat schon soooo viele 5*-Bewertungen bei Amazon!“) betreiben, sondern auch noch (scheinbar recht wahllos) Leute mit mehreren Twitteraccounts taggen, um zu werben, sind mir per se unsympathisch.
    Selbst wenn ich ihre Zielgruppe (englischsprachig veröffentlichende Autoren) wäre, würde ich bei denen aus Prinzip nicht veröffentlichen.

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