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Blink Books erklärt auf der Buchmesse: Bücher sind ein Gefängnis

Anlässlich der Präsentation des neuen Marc Buhl Romans „Die Auslöschung der Mary Shelley“ auf der Buchmesse Frankfurt erklärte Uwe Wilhelm von Blink Books das spannende Konzept rund um Roman und Verlag.

Disruption oder – wie Schumpeter es nennt – kreative Zerstörung, macht vor Büchern und Lesen nicht Halt. Ausgehend von den atemberaubenden Fortschritten der Kommunikationstechnologie muss sich, so Wilhelm, auch die Buchbranche Gedanken über die Finanzierungen, Produktion und den Vertrieb von Texten machen. Der Platz zwischen zwei Buchdeckeln ist zu eng geworden. Ein Beispiel für den Verlag der Zukunft, den Wilhelm für den Virenschleuderpreis angemeldet hat, heißt Blink Books. 

Laut Wilhelm ist ein Buch für Blink Books lediglich Teil einer transmedialen Erzählwelt, die durch Videos, Fotos, Texte, Songs in den Social Media Kanälen weitererzählt wird. Wilhelm will das klassische Lesen durch den „Second Screen“ erweitern und damit eine breitere Leserschicht ansprechen. „Vor allem das junge Publikum, das auf Facebook, Youtube und Instagram unterwegs ist, sollte durch spannende Side-Stories und Cliffhanger angesprochen und dafür interessiert werden, ein eBook zu lesen“. Hier soll der Schwerpunkt auf Kommunikation und Interaktivität liegen.

Für weitere Veröffentlichungen wird Blink Books mit bekannten Unternehmen zusammenarbeiten, um neue Formen des Publishing zu entwickeln und zu finanzieren. Ob dieses ambitionierte Konzept sich durchsetzen wird, kann spätestens auf der nächsten Buchmesse überprüft werden. 

Über Blink Books: Blink Books www.blinkbooks.berlin ist ein junger Startup-Verlag aus Berlin. Die 1. Veröffentlichung des jungen Verlages ist „Die Auslöschung der Mary Shelley“ von Marc Buhl. Der Thriller soll von der Schreib-Software iWright verfassten worden sein. Die erste Lesung auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war ein voller Erfolg für Uwe Wilhelm von Blink Books und Marc Buhl.

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