Digital ist schlechter

Ich möchte lieber gelesen als geladen werden.“ Auf diese Formel hat der französische Bestseller-Autor Frédéric Beigbeder seine digitalisierungsfeindliche Einstellung gebracht.

Nach Angaben von „Livres Hebdo“ äußerte sich der Autor in der Sendung Les Affranchis“ des Radiosenders France Inter zu E-Books. Hiernach verkündete Beigbeder, dass er die Zeiten vor dem Erscheinen der elektronischen Bücher besser fand. Er könne sich nicht vorstellen, wie man die Lektüre an einem Bildschirm jedweder Art über mehr als 30 Seiten durchhalten könne, ohne sich eine gedruckte Version des Textes herbeizuwünschen.

Es gebe viel mehr Gründe, Angst vor der aktuellen Entwicklung zu haben, als zuversichtlich zu sein. Beigbeder befürchtet, dass es, nachdem Plattenläden bereits der Digitalisierung zum Opfer gefallen sind, in zehn Jahren auch keine Buchhandlungen mehr geben könnte – was er „sehr schade“ fände.

Kommentare

Kommentar hinterlassen zu "Digital ist schlechter"

Hinterlassen Sie einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Neu: IT-Channel

buchreport IT-Channel
  • Von der Prozess-Analyse zur Prozess-Steuerung  …mehr
  • Digitalisierung: »Ich sehe branchenweite Ratlosigkeit«  …mehr

  • Webinar-Video

    webinar_videos

    Webinar verpasst?

    Falls Sie ein Webinar verpasst haben, können Sie nachträglich das Video zum Webinar bestellen und sich die Inhalte bequem am Computer anschauen. Hier finden Sie eine Übersicht der verfügbaren Webinar-Videos.

    Hardcover Belletristik
    2
    Leon, Donna
    Diogenes
    3
    Tolkien, J.R.R.
    Klett-Cotta
    4
    Adler-Olsen, Jussi
    dtv
    5
    Ferrante, Elena
    Suhrkamp
    19.06.2017
    Komplette Bestsellerliste Weitere Bestsellerlisten

    Veranstaltungen

    1. 28. Juni

      Book meets Film

    2. 29. Juni - 2. Juli

      Mainzer Minipressen-Messe

    3. 8. Juli - 10. Juli

      Trendset Sommer

    4. 15. Juli - 17. Juli

      Vivanti (Nonbook)

    5. 22. Juli - 24. Juli

      Nordstil Sommer