Kein Krisenende in Sicht

Die Sanierung des Eichborn-Verlags trägt weiterhin noch keine Früchte. Wie die Frankfurter in einer knappen Mitteilung an die Aktionäre bekanntgegeben haben, die sich morgen zur ordentlichen Hauptversammlung in Frankfurt treffen, schließt der Verlag das erste Halbjahr (nach vorläufigen Zahlen) mit einem Minus von 917.000 Euro ab – im Vorjahreszeitraum lag der Verlust demgegenüber „nur“ bei 79.000 Euro. Auch beim Umsatz mussten die Frankfurter von Januar bis Juni Federn lassen: minus 22,4 Prozent auf 4,9 Mio Euro.

Zwar sei im zweiten Halbjahr mit einer leichten Verbesserung zu rechnen – dennoch rechnet man im Frankfurter Rotlichtviertel (wo der Verlag sitzt) perspektivisch nicht mit schwarzen Zahlen am Schluss der 2009er-Bilanz.

Die Aktie der Eichborn AG dümpelt aktuell bei 85 Euro-Cent – 11,15 Euro unter dem Ausgabekurs vom 9. Mai 2000.

In Frankfurt hoffen die Herren der Fliege , dass die kürzlich vorgestellten „neuen Gesichter“ des Verlags mittelfristig die Krise entschärfen. Dazu gehören:
– Eine neue Gestaltungslinie, ein neuer Internetauftritt sowie ein neues Verlagssignet (zurück zur Fliege).
– Zum 1. Juni hat Karsten Kredel, Ex-Lektor bei Suhrkamp, das Literatur-Programm übernommen; Wolfgang Hörner und Esther Kormann hatten sich  Ende 2008 verabschiedet, um das Berliner Imprint von Kiepenheuer & Witsch, Galiani, zu betreuen.

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